Kotwasser Pferd

Kotwasser - Das leidige Thema

Wenn bei einem Pferd Kotwasser auftritt, leiden immer zwei – sowohl das Pferd als auch der Halter.


Der ewig nasse Hintern und die Beine werden zu einem Bild des Jammers, oft kommt es auch zu Läsuren der Haut. Besonders im Winter, wenn die Feuchtigkeit auf der Haut gefriert, steigert sich das Leiden der geplagten Tiere besonders. Ein jammervoller Anblick, der nach Abhilfe schreit! Hinzu kommen manchmal auch noch Schmerzen durch die übertriebene Darmtätigkeit und hieraus resultierenden Blähungen.

Vielleicht haben Sie ja auch schon eine Vielzahl an Mitteln, Ergänzungsfuttermitteln, Pulvern usw. ausprobiert – und sind jetzt am Ende mit Ihrem Latein. Mutlos und verzweifelt? Doch was tun?

Ursachen für Kotwasser

Kotwasser bei Pferden

Wie kommt es eigentlich zu Kotwasser? Grundsätzlich ist Kotwasser die Folge einer Störung in der Darmflora, die verschiedene Ursachen haben kann. Sowohl durch schädliche Pilzkulturen belastete Einstreu kann hier eine Rolle spielen, aber auch eine Übersäuerung des gesamten Organismus durch Fütterungsfehler. Auch Zahnprobleme können bei der Entstehung von Kotwasser beteiligt sein. In einigen Fällen stellt sich ein Wurmbefall als auslösender Faktor heraus. Eine aktuelle Studie der LMU in München weist darauf hin, dass Stressfaktoren wesentlich stärker beteiligt sind beim Auftreten von Kotwasser als bisher vermutet.

Kotwasser Folge intensiver Landwirtschaft?

Seit einigen Jahren tritt Kotwasser wesentlich häufiger auf als früher. Von Jahr zu Jahr beobachten wir eine Zunahme beim Kotwasser von Pferden. Ein Zusammenhang der heute praktizierten intensiven Landwirtschaft ist hier nicht von der Hand zu weisen. Das üblicherweise verwendete Heu ist heute in seiner Zusammensetzung ganz anders als dies früher der Fall war. Zum einen hat die Vielfalt der Gräser durch die Überdüngung abgenommen. Die meisten Pferde stehen auf Wiesen, die eher als Kuhwiesen geeignet sind. Kühe sind Wiederkäuer und vertragen ganz anderes Futter als Pferde, auch wenn beide Weidetiere sind. Zum anderen wird in der Landwirtschaft ganz extrem mit Unkrautvernichtungsmitteln gearbeitet, sogenannten Pestiziden.

Verharmlosend werden diese oft Pflanzenschutzmittel genannt. Diese Pflanzengifte werden direkt vor der Getreideernte auf die Felder ausgebracht, um das zwischen den Ähren wachsende Unkraut abzutöten, bevor das Korn geschnitten wird. Auch wenn diese starken Gifte angeblich nach kurzer Zeit abgebaut sein sollen, sagen Blutuntersuchungen anderes. Da Weidegras, Heu und Stroh die Hauptnahrungsquellen unserer Pferde sind, ist klar, dass sie Toxine in hohem Maß zu sich nehmen und daraus auch Folgen zu tragen haben. Möglicherweise hat auch dies mit der starken Häufung von Kotwasser zu tun.

Kotwasser aufgrund eines geschädigten Pferdedarms

Der Stoffwechsel von Pferden ist empfindlich und störungsanfällig. So können einige Faktoren den Darm langfristig schädigen und leider zu dauerhaften Verdauungsstörungen und gesundheitlichen Beeiträchtigungen bei Pferden führen. Ein Faktor sind häufige Wurmkuren im Fohlenalter.

Selbstverständlich müssen Fohlen entwurmt werden, um sich gesund entwickeln zu können. Achten Sie bitte darauf, dass Sie gerade im kindlichen Alter nicht zu häufig und stark entwurmen. Die zarten Organe von Fohlen können durch zu starke Medikamente unter Umständen so geschädigt werden, dass sie sich nicht mehr vollständig erholen. Allerdings kann auch ein extrem starker Wurmbefall den Darm irreparabel schädigen, wenn er nicht rechtzeitig gestoppt wird. Sowohl zu viel als auch zu wenig Entwurmung kann Langzeitschaden verursachen. Lebenslange Verdauungsstörungen wie zum Beispiel Kotwasser können die Folge sein.

Schwere Erkrankungen, die starke Antibiotikabehandlungen erfordern, können ebenfalls den Pferdedarm schädigen. Antibiotika haben die Eigenschaft - anti bios = „gegen das Leben“ - alles Leben im Darm abzutöten. Hierbei werden sowohl die krankmachenden als auch die notwendigen guten Keime im Darm vernichtet. Daher ist es dringend erforderlich, nach der Gabe von Antibiotika die Darmflora wieder aufzubauen und auch zu entgiften, um im Körper verbliebene Endotoxine und Medikamentenrückstände auszuscheiden. Geschieht dies nicht, kann auch hier der Darm nachhaltige Schäden davontragen und sich nie mehr so richtig erholen. Wiederkehrendes Kotwasser kann das Resultat sein.

Die Psyche

Überprüfen Sie die psychischen Faktoren Ihres Pferdes , wenn gesundheitliche Probleme auftauchen

  • Steht Ihr Pferd in der richtigen Box?
  • Fühlt es sich wohl mit den anderen Pferden?
  • Passt die Rangfolge?
  • Bekommt es genug Aufmerksamkeit?

Wie schon erwähnt, werden die seelischen Faktoren bei der Entstehung von Kotwasser häufig unterschätzt oder sogar überhaupt nicht in Betracht gezogen. Dabei gibt es eine starke Verbindung vom Darm zur Psyche. Der Darm verfügt über ein riesiges Netz von neuronalen Verbindungen direkt zum Gehirn. Daher bezeichnet man den Darm auch als das Bauchhirn.

Seelische Verstimmungen wirken sich direkt auf die Darmfunktion aus. Wenn ein Pferd unter psychischem Stress leidet, wird dies an den Darm „gemeldet“ und verursacht dort Folgen. Das kann auch Kotwasser sein. Pferde leiden ja bekanntlich stumm. So kann Ihr Pferd absolut pflegeleicht und „brav“ auf Sie wirken, obwohl es in ihm drin ganz anders aussieht. Es bleibt äußerlich ruhig, aber der Stress entlädt sich auf der körperlichen Ebene zum Beispiel in Form von Kotwasser und Durchfall.

Daher schauen Sie genau hin. Beobachten Sie Ihr Pferd. Wie verhält es sich auf der Koppel? Wie verhält es sich in der Box oder in bestimmten Situationen? Seelischer Stress bei Pferden wird oft unterschätzt, da es oft Dinge sind, die wir Menschen garnicht ohne weiteres als Stress wahrnehmen. So kann eine Offenstallhaltung erheblichen Stress für ein niedrig rangiges Pferd bedeuten, wenn ständig in Sorge ist, ob es genug Futter bekommt. Als Reaktion auf diesen Dauerstress kann bei einem Pferd Kotwasser entstehen.

Wetter

Das Wetter spielt eine Rolle

Auch das Wetter hat einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Entstehung von Kotwasser. Schon ein plötzlicher Wetterwechsel oder ein Temperatursturz kann die Ursache für das Auftreten von Kotwasser bei Pferden sein. Ein sehr hoher Anteil der Kotwasserkandidaten bekommt nach der Weidezeit Probleme mit der Verdauung. Scheinbar fehlt manchen Pferden im Winterfutter eine oder mehrere Komponenten für eine reibungslose Verdauung, die im Sommerfutter vorhanden sind. Ganz besonders negativ wirkt sich mildes feuchtes Winterwetter aus. In solchen Jahren gibt es buchstäblich eine Flut von Pferden mit Kotwasser- und Durchfallproblemen.

Die Kristallkraft-Kur - natürliche Entgiftungskur fürs Pferd!

Vulkanisches Mineral
Sind alle äußeren Faktoren in Ordnung gebracht und das Kotwasser lässt trotzdem nicht nach, heißt es, sich eingehend um den Verdauungstrakt zu kümmern, um ein natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen.

Und hier kommen wir ins Spiel mit Kristallkraft №1. Es besteht in seinen Hauptinhaltsstoffen aus vulkanischem Montmorillonit und kalt gepresstem Leinkuchen.

Natürliche Inhaltsstoffe

Rohstoffqualität

Das Montmorillonit kann aufgrund seiner extrem hohen Bindungsfähigkeit während der Passage durch den Verdauungstrakt die dort vorhandenen schädlichen Substanzen binden und dabei helfen, die Darmflora zu harmonisieren und den Körper zu entsäuern. Der Leinkuchen ummantelt die Magen- und Darmwände dank seiner schleimbildenden Eigenschaften mit einer wohltuenden Schutzschicht, die beruhigend wirkt.

Yucca Schidigera aus Südamerika

Eine weitere wertvolle Zutat ist fein vermahlenes Johannisbrot, das ebenfalls eine gelartige Konsistenz entwickelt und Darmgifte bindet. Es wirkt sich günstig auf die Magen- und Darmschleimhäute aus und sorgt für eine gute Akzeptanz bei Ihrem Pferd. Yucca Schidigera, eine Heilpflanze aus Südamerika, unterstützt die Darmfunkion und reinigt die Darmzotten. Spezialhefe hilft beim Aufbau der Darmflora. Kalt gepresstes Mariendistelöl rundet die Rezeptur ab. Es enthält kostbare Silymarine, die die Leber schützen und stärken.

Keine Silage

Durch die Entsorgung der Schadstoffe werden die Verdauungsorgane entlastet und es wird neue Energie frei, die Ihr Pferd an anderer Stelle einsetzen kann. Ein Effekt tritt häufig schon nach wenigen Tagen ein.

Seien Sie ganz besonders akribisch bei der Boxenpflege und wechseln Sie häufiger die Einstreu. Auf die Fütterung von Silage und auch Heulage sollten Sie lieber verzichten, da sich beides eher verschlimmernd auf Kotwasser auswirkt. Der PH-Wert entspricht nicht dem Körpersystem von Pferden. Daher verursacht ständige Silagefütterung eine Übersäuerung Ihres Pferdes.

Stellen Sie Ihrem kotwassergeplagten Pferd reichlich Heu zur Verfügung. Gehen Sie sparsam um mit Möhren und Äpfeln.

Tägliche Dosis

Füttern Sie Kristallkraft No1 täglich in einer Dosis von 200g (Großpferd von 500-600 kg Lebendgewicht). Auch die zusätzliche Fütterung von Heucobs kann sich positiv auswirken. Sie können unser Pferdefutter unter das Basisfutter mischen, in Flüssigkeiten auflösen (bei extrem mäkeligen Pferden kann das sinnvoll sein) oder auch pur füttern.

Persönliche Beratung nutzen

Achtung: Sollte nach einer Woche noch keine deutliche Besserung eingetreten sein, erhöhen Sie schrittweise die tägliche Menge. Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie weitermachen sollen, lassen Sie sich persönlich beraten, um die optimale Dosis für Ihr Pferd individuell zu bestimmen und das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Nehmen Sie Ihren Telefonhörer zur Hand und rufen Sie an unter 05863 9879-157.

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