Mein Pferd ist unberechenbar

Mein Pferd ist unberechenbar

Dahinter steckte keine Böswilligkeit sondern die Rollkur

Mit Hilfe der Tierkommunikation konnte die Rollkur als Ursache aufgedeckt werden

Leider ist die Meinung immer noch weit verbreitet, dass ein Pferd, was nicht das macht, was sein Reiter von ihm fordert, nur seinen Dickkopf durchsetzen möchte. Die Pferdebesitzer mit solchen Pferden bekommen gerne von sogenannten Pferdekennern Sätze wie: Du musst ihm zeigen, wer der Chef sein soll. Oder: Der braucht eine Tracht Prügel, damit er dich anerkennt. Lass dich von dem nicht einschüchtern. Der will dich doch nur austesten. Oftmals werden die vermeintlich gut gemeinten Ratschläge auch umgesetzt. Ich wage zu behaupten, dass auf dieses Verhalten die folgenden Strafen für das Pferd nicht zum gewünschten Ziel führen.

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Reiten im Herbst – die schönste Jahreszeit zum Ausreiten

Reiten im Herbst – die schönste Jahreszeit zum Ausreiten

Im Spätsommer und im Herbst genieße ich es immer besonders mit meinem Pferd durch die Wälder und die Felder zu streifen. Die lästigen Bremsen aus den Sommertage sind nicht mehr da, die Temperaturen sind angenehm und der Wald verfärbt sich langsam bunt, reiten im Herbst, einfach toll.

Manchmal findet man auch noch einen Stoppelacker auf dem man einen flotten Galopp einlegen kann oder aber man nutzt die freie Fläche um ein paar Kringel zu reiten und sein Pferd auf Zirkeln und Volten zu stellen, zu biegen und zu gymnastizieren. Als ehemals ambitionierte Dressurreiterin weiß ich wie wichtig eine solide dressurmäßige Grundausbildung ist und auch wie angenehm sich so ein Pferd später reiten lässt. Trotzdem habe ich seit einigen Jahren keine Lust mehr meine Runden auf dem Reitplatz zu ziehen.

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Es geht auch ohne: Pferde anspruchsvoll gebisslos reiten

Es geht auch ohne: Pferde anspruchsvoll gebisslos reiten

Gebisslos oder mit Gebiss reiten, was ist pferdefreundlich, was ist korrekt, was ist richtig? Eine an sich gegenstandslose Diskussion, die trotzdem immer wieder – ergebnislos – hitzig geführt wird. Sowohl unter den gebisslosen Zäumungen als auch unter den Gebissen lassen sich Produkte ausmachen, die gänzlich abzulehnen sind. Für die Mehrzahl aber gilt: entscheidend ist die Hand am anderen Ende des Zügels.

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Pferde im Sommer reiten – das sollten Sie beachten

Pferde im Sommer reiten – das sollten Sie beachten

Wir alle lieben den Sommer und brauchen die Sonne, doch unsere Pferde mögen große Hitze gar nicht so gerne. Die Wohlfühl-Temperatur eines Pferdes liegt bei 6 Grad Celsius, eine Temperatur bei der wir Menschen uns bereits warm einmummeln.  Temperaturen von 20 Grad und mehr stellen eine Belastung für den Pferdeorganismus dar, der Mensch empfindet 20 Grad dagegen als sehr angenehm. Wir dürfen bei unseren Pferden also keine menschlichen Maßstäbe anlegen. Beobachtet man Offenstallpferde wird schnell klar, den Unterstand suchen diese eigentlich nur im Sommer auf um Schutz vor der Sonne zu suchen. Im Winter kann noch so schlechtes Wetter sein, die Pferde stehen draußen.

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Das eigene Pferd selber einreiten – Geduld wird oft belohnt

Das eigene Pferd selber einreiten – Geduld wird oft belohnt

Seit meiner Jugend war es schon immer mein Traum, dass ich mein Pferd selber einreite und ausbilde. Ich wollte der erste Reiter auf dem Rücken des Pferdes sein. Doch es kam, wie so oft im Leben, anders. Ich habe zwar sehr viele Pferde eingeritten, doch nie mein eigenes. Mein erstes Pferd, welches ich mir mit 20 kaufte, war bereits 4 Jahre alt und schon angeritten und so zog es sich die nächsten Jahrzehnte fort. Ich bildete meine eigenen Pferde zwar aus, aber ich war nicht diejenige, die als Allererste auf dem Rücken dieser Pferde saß.

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Reiten in der Natur – unbekannte Spuren entdecken – Teil 1 –

Reiten in der Natur – unbekannte Spuren entdecken – Teil 1 –

Für mich gibt es nichts Schöneres als mit Pferden durch die Felder und Wälder zu reiten. Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass ein Reiter bei dieser wunderbaren Freizeitgestaltung Wildtieren viel näher kommt als wenn man zu Fuß unterwegs ist? Der Hufschlag des Pferdes ist ein Vierteltakt und damit den Wildtieren vertraut; zusätzlich überdeckt der Pferdegeruch den menschlichen Geruch und somit wird der Reiter viel später wahr genommen, als wenn ein Spaziergänger sich nähern würde. Dieser Vorteil hat mir als Reiterin schon viele wunderbare Tierbegegnungen bereitet. Ob Rehe, Wildschweine oder Rotwild – Fuchs oder Baummarder, sie alle haben unsere Wege gekreuzt. Doch wer ist wer und welches Tier verbirgt sich hinter den Spuren hier auf dem Weg oder unter diesem Baum? Ich wollte es genauer wissen und erwarb mir viele Fachkenntnisse.

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