Hufrehegefahr bei Pferden auch zum Ende der Weidezeit!

Hufrehegefahr bei Pferden auch zum Ende der Weidezeit!

Dem einen oder anderen Pferdebesitzer ist es sicher schon mal so gegangen: Da freut man sich, sein Pferd hufrehefrei durch die Weidesaison gebracht zu haben und denkt, mit diesem Thema ist man nun durch, nun kann ja nichts mehr passieren – und plötzlich zum Ende der Weidesaison, im Oktober aber auch noch im November, zeigt das Pferd überraschend Symptome einer beginnenden Hufrehe . So ist es mir vor vielen Jahren mit meiner älteren Norwegerstute passiert. Plötzlich lahmte sie auf der Vorderhand und ich dachte, dass sie sich vielleicht beim Ausritt am Tag davor vertreten hätte.

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Schreckgespenst Hufrehe beim Pferd

Schreckgespenst Hufrehe beim Pferd

Manchmal geht es schnell: Gestern war das Pferd noch völlig gesund, heute kann es kaum noch stehen, hat Schmerzen, lahmt stark. Es möchte am liebsten liegen, nimmt im Stand absonderliche Haltungen ein, will die Vorderbeine entlasten oder tippelt unruhig von einem Huf auf den anderen.

Manchmal kommt es schleichend: Der Gang war in letzter Zeit ein wenig zögerlich, die Hufe erschienen ein bisschen wärmer, und irgendwie hat sich auch die Hufform verändert. Der Tragrand bröckelt und beim nächsten Beschlag dann wird klar, dass hier etwas nicht stimmt.

Ob akut oder chronisch, die Hufrehe ist unter den Pferdekrankheiten ein wahres Schreckgespenst, und das zu Recht.
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Wenn Hormone Amok laufen und das Pferd krank wird – Das Equine Metabolische Syndrom (EMS) und das Equine Cushing Syndrom (ECS)

Wenn Hormone Amok laufen und das Pferd krank wird – Das Equine Metabolische Syndrom (EMS) und das Equine Cushing Syndrom (ECS)

Zu Hormonen scheinen wir Zweibeiner ein eher gespaltenes Verhältnis zu haben: Für den einen sind es die Stoffe, aus denen die Träume sind – Träume von schwellenden Muskelbergen, unerschöpflicher Manneskraft und kribbelnden Frühlingsgefühlen. Für den anderen ein probates Mittel, der eigenen Leistungsfähigkeit unauffällig auf die Sprünge zu helfen – Hormone beflügeln nicht nur so manchen (Rad)Sportler zu neuen Rekordzeiten und Höchstleistungen. Aber auch das sind Hormone: Unter dem Einfluss dieser Wunderstoffe mutieren zuvor recht vernünftige Kinder zu pubertierenden Pickelmonstern, nette Männer zu chauvinistischen Machos und freundliche Frauen zu nervenden Zicken – so zumindest das verbreitete „Image“ dieser Wunderstoffe.

Was vielen nicht bewusst ist: „Hormon“ bedeutet nicht automatisch „Geschlechtshormon“, vielmehr steuern Hormone auch viele andere Körperfunktionen. In diesem komplizierten Steuerungssystem kann so manches schiefgehen. Auch bei unseren Pferden kommt es gar nicht selten zu Störungen der hormonellen Regelung, die zu schwerwiegenden Erkrankungen führen.
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