Mit Körpersprache erfolgreich: Kommunikation mit dem Pferd

Mit Körpersprache erfolgreich: Kommunikation mit dem Pferd

Überall haben sich Pferdefreunde dem lobenswerten Ziel verschrieben, mit ihren Rössern in deren Sprache sprechen zu wollen. Denn, so haben sie es gelernt, das Pferd kommuniziert überwiegend mittels Körpersprache und der Mensch kann lernen, sich dieses Ausdrucksmittels zu bedienen. So werden Hüften geschwungen, Schultern mal angehoben, mal fallen gelassen, es wird Augenkontakt vermieden oder gesucht, es wird Körperspannung aufgebaut und die Energie in der Körpermitte gesammelt. All dies mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

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Sag´s auf pferdisch! – Die Pferdesprache

Sag´s auf pferdisch! – Die Pferdesprache

Wer die Sprache der Pferde spricht, der hat einen Zugang zu ihnen gefunden, der über die rein reitsportlich orientierte Kommunikation – Reiterhilfe genannt – weit hinausgeht. Und hat damit Mittel und Wege zur Verfügung, erfolgreicher zu erziehen, auszubilden und zu trainieren. Trotzdem sollten wir die Tatsache nicht außer Acht lassen, dass die Bedeutung der Pferdesprache weit über diesen Aspekt hinausgeht. In erster Linie dient die Pferdesprache natürlich der innerartlichen Kommunikation und wenn wir Pferde „verstehen“ wollen, gehört dazu selbstverständlich das „Verständnis“ dieser Fremdsprache auf der Grundlage dessen, wie die „Muttersprachler“ sie untereinander sprechen. Erst in zweiter Linie dürfen wir dann unsere gewonnenen Erkenntnisse auf die Kommunikation über Artgrenzen hinweg übertragen, soweit dies eben geht.
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Mit allen Sinnen auf Empfang – haben Pferde einen sechsten Sinn?

Mit allen Sinnen auf Empfang – haben Pferde einen sechsten Sinn?

Manchmal kommen auch erfahrene Reiter angesichts der oft erstaunlichen Sinnesleistungen ihrer Pferde ins Grübeln: Haben sie ihn vielleicht doch, den sechsten Sinn? Oft scheinen Pferde Reize zu erfassen, die wir nicht erkennen, sie reagieren auf Dinge, die wir nicht wahrnehmen. Verantwortlich dafür ist aber kein „sechster Sinn“, keine übersinnliche Wahrnehmung, sondern die Andersartigkeit der Sinnesleistungen unserer Pferde. Unsere Pferde haben manche Fähigkeiten, die über unsere eigenen weit hinausgehen und die trotzdem eine natürliche Basis haben – wir tun ihnen keinen Gefallen, wenn wir diese Eigenschaften mystifizieren.
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Nach dem Stubenarrest das Pferd wieder antrainieren

Nach dem Stubenarrest das Pferd wieder antrainieren

Früher bestrafte man unartige Kinder mit Stubenarrest und auch heute noch schickt man kleine Missetäter gerne für einige Zeit aufs Zimmer, damit sie in der Abgeschiedenheit des stillen Kämmerleins über ihre Sünden nachdenken. Nützen tut es vermutlich nichts und sehr fortschrittlich wirken derlei Erziehungsmethoden auch nicht. Trotzdem, Stubenarrest muss manchmal sein, wenn auch in einem anderen Kontext, denn: Es kommt vor, dass unsere Pferde für einige Tage, Wochen oder gar Monate in die Box verbannt werden. Das hat allerdings medizinische Gründe, keine erzieherischen. Der Tierarzt hat „Bettruhe“ verordnet – eine manchmal unumgängliche, für das Lauftier Pferd allerdings auch sehr belastende Maßnahme.
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Egal ob Turnierstress oder anderer Stress – negativer Stress ist schädlich für die Pferdegesundheit

Egal ob Turnierstress oder anderer Stress – negativer Stress ist schädlich für die Pferdegesundheit

Wir kennen es von uns Menschen, Stress macht krank. Um Stress zu kompensieren gewöhnen wir Menschen uns manchmal komische Sachen an. Die einen fangen das Rauchen an, andere kauen auf den Fingernägeln oder joggen um den Stress abzubauen. Unseren Pferden geht es ähnlich. Sie fangen mit Unarten wie weben oder koppen an oder werden hektisch. Zeigen sich diese Symptome ist der Stresspegel meistens schon sehr hoch und viele Pferde entwickeln dann auch Magengeschwüre.

Was alles dem Pferd Stress bereitet, ist für den Menschen oft schwer zu erkennen. Sehr offensichtlich ist es bei Pferden die auf Turnieren vorgestellt werden. Das Fluchttier Pferd wird hier mit einer Situation konfrontiert, die es in der Natur nie geben würde. Zunächst die Fahrt in einem engen Anhänger, evtl. auch noch alleine ohne ein anderes Pferd, dann der ganze Trubel, viele Leute, Fahnen, flatternde Absperrbänder, Musik und vieles mehr. Normalerweise würde das Pferd die Flucht ergreifen und wäre innerhalb kürzester Zeit aus der stressigen Situation heraus. Das Turnierpferd hat diese Möglichkeit nicht und muss über viele Stunden diesen Stress aushalten.
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