Wurmkur bei Pferden aus tierärztlicher Sicht

Wurmkur bei Pferden aus tierärztlicher Sicht

Ein Wurm kommt selten allein

Jeder Pferdebesitzer weiß, Pferde werden von Würmern befallen und müssen daher entwurmt werden. Wir unterscheiden Rundwürmer, Bandwürmer und Magendasseln. Alle drei Gruppen können für Ihr Pferd gefährlich werden. Hierfür gibt es vom Tierarzt entsprechende Wurmkuren, die allerdings nicht nur die unerwünschten Parasiten im Darm abtöten, sondern auch die Magen- und Darmflora angreifen. Zu häufige Wurmkuren können die Darmfunktion Ihres Pferdes dauerhaft schädigen. Wir haben den Fachtierarzt für Pferde Dr. med. vet. Franz Kosak (Praxisschwerpunkt: Naturheilverfahren und Osteopathie, Zusatz Akupunktur) befragt:
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Gesundheitsvorsorge beim Pferd von A bis Z: Impfen, Entwurmen und Co

Gesundheitsvorsorge beim Pferd von A bis Z: Impfen, Entwurmen und Co

Für viele Reiter ist der Pferdestall nicht einfach der Ort, an dem das eigene Pferd untergebracht ist, Reitstunden genommen werden und die Freizeit verbracht wird, es ist ein kleines Stückchen vom Paradies, eine heile Welt. Unsere Pferde helfen uns dabei, Ärger, Frust, Wut und Kummer an der Stalltür abzugeben und während der Arbeit mit oder rund ums Pferd zu vergessen. Sie geben uns ein Stück Freiheit zurück, in unserem verplanten und durch organisierten Alltag ein kaum hoch genug einzuschätzendes Geschenk. Doch diese heile Welt wird bedroht: Bakterien, Viren und Pilze suchen ständig nach Lücken in der körpereigenen Abwehr; Unfallgefahren lauern auf Schritt und Tritt; Allergene machen empfindlichen Vierbeinern das Leben schwer; Parasiten hausen als ebenso eklige wie gefährliche Untermieter in schwer arbeitenden Organen. Das Paradies ist in Gefahr!

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Ekelpakete – Eingeweideparasiten und Würmer beim Pferd

Ekelpakete – Eingeweideparasiten und Würmer beim Pferd

Selbst ausgemachte Tierfreunde haben für bestimmte Tiere überhaupt nichts übrig: Parasiten stehen auf keiner Roten Liste, freuen sich nicht über Schutzgebiete, werden nicht aufwändig umgesiedelt oder mit teuren Projekten unterstützt. Eingeweidewürmer und andere Schmarotzer haben einfach keine Lobby, niemand käme wohl auf die Idee, sie schützen, hegen und pflegen zu wollen. Macht nichts – sie kommen auch ohne unsere Unterstützung prima klar und haben ausgeklügelte Überlebensmechanismen entwickelt, die uns eigentlich Hochachtung abverlangen.

Als Pferdefreund kommt man früher oder später direkt oder indirekt mit Parasiten und ihrem durchweg unheilvollen Tun in Berührung und stellt sich dann die Frage, wie diese Übeltäter wohl am besten in Schach zu halten seien. Davor aber sei die Frage erlaubt, warum dies überhaupt nötig ist.
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