Mittwoch, 02 Juli 2014
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Nach vielen Jahren Leidensweg ist die Kotwasserproblematik bei dem Isländer Kjarkur unter Kontrolle

Kristallkraft No1 Erfahrungsbericht

Seit über 8 Jahren hatte ich Kotwasserprobleme bei zweien von meinen Islandpferden, die seinerzeit durch eine einzige Weidesaison auf nitratüberdüngten Weiden ausgelöst wurden. Vorher hatten die betroffenen Pferde immer normalen Kot.

Obwohl unsere Weiden nun schon lange pferdegerecht sind und ich alles Mögliche versuchte, hat sich das Kotwasser nicht gebessert. Vor allem im Winter war es besonders stark; eine Plage bei Frosttemperaturen für die Pferde und mich, die ich versuchte, die braun eingefrorenen Pferdepopos und -schweife zu reinigen……

Das ältere der beiden Pferde ging schließlich mit 31 Jahren in den Pferdehimmel ein, nicht wegen des Kotwassers, aber ohne es je verloren zu haben.

Dann stieß ich Anfang Mai 2012 auf Kristallkraft und versuchte es, mit relativ wenig Hoffnung, bei dem verbliebenen Kotwasser-Patienten, Kjarkur. Ich muss ergänzen, dass ich 2 Monate zuvor die Fütterung komplett umstellen musste, da alle Pferde plötzlich erhöhte Leberwerte hatten und irgendein Giftstoff im Futter vermutet wurde. Also neues Heu, neues Kraftfutter, neues Mineralfutter bei zunächst besonders schlimmem Kotwasser. Wenige Tage nach Beginn der Kristallkraft-Fütterung verschwand endlich das Kotwasser fast komplett bis zum Ende Mai 2013!!!

Dann trat es erneut auf, trotz Kristallkraft. Mir fiel auf, dass ich einige Wochen vorher wieder zum „alten“ Müslifutter gewechselt hatte, anstelle der teureren Diätpellets, da die Leberwerte bei den Pferden wieder normal waren. Da Kjarkur sowieso zu Allergien neigt, schloss ich, dass er das Müslifutter nicht verträgt und stellte ihn wieder auf die Pellets um. Kristallkraft gab ich natürlich weiter. Wenige Tage nach der Futterumstellung ging das Kotwasser zurück.

Seither ist es nicht komplett weg, taucht aber nur selten und sporadisch auf, dauert nicht lange und ist nie mehr so stark gewesen wie früher.

Mein Fazit aus 10 Jahren Kotwasser-Erfahrung: es kann bei einem Pferd mehrere Ursachen geben, die zu Kotwasser führen:

- Ungeeignetes Futter

- Unregelmäßige Fütterungszeiten (v.a. zu lange Fresspausen!)

- Stress

- Individuelle Unverträglichkeiten (die anderen Pferde vertragen das Müsli problemlos)

- Zuviel Salz schlecken aus Langeweile
(habe den Salzleckstein am anderen Ende des Paddock aufgehängt; er hält nun 10x so lang wie vorher, als er im Stall war!)

Weitere Ursachen sind sicher denkbar; dieses war, was ich bei meinen Pferden beobachtet habe.

Was helfen kann:

- Ursachen abstellen

- Individuell unverträgliches Futter weglassen

- Kristallkraft!!!

- Stress vermeiden

- Homöopathische Einzelmittel

Weswegen ich Kristallkraft regelmäßig auch den Pferden ohne Kotwasser gebe:

Es macht viele Giftstoffe, die den Darm und den Stoffwechsel belasten, unschädlich, bevor sie im Darm aufgenommen werden. Ich sehe es als Prophylaxe gegen Vergiftungen allgemein und den daraus resultierenden Folgeerkrankungen, z.B. Hufrehe, EMS, Cushing u.s.w.. Frau Dr. Vanselow (Biologin mit Spezialgebiet Weiden für Equiden) weißt darauf hin, dass Montmorillonit auch die Giftstoffe aus Endophyten-infizierten Gräsern absorbiert.

Ideal wäre es natürlich, diese Gifte zu vermeiden. Aber selbst bei größtem Einsatz ist das heutzutage leider nicht mehr immer möglich, das weiß ich aus eigener Erfahrung!

Allerdings empfiehlt es sich, die Spurenelemente im Blut zu kontrollieren. Bei unseren Pferden sind die Werte für Selen und v.a. für Zink immer sehr niedrig und erfordern eine hohe Dosierung der entsprechenden Mineralfutterzusätze. Ob durch das Montmorillonit die Aufnahme dieser Stoffe im Darm behindert wird oder ob das bei unseren Pferden andere Ursachen hat, weiß ich nicht. Dennoch werde ich lieber mehr Mineralfutter geben, als Kristallkraft abzusetzen, da die Vorteile für meine Pferde ganz klar überwiegen!

Mit freundlichen Grüßen

Silvia Nuvoloni-Buhl, Großaitingen
Ärztin, Homöopathie, Allergologie

Nach vielen Jahren Leidensweg ist die Kotwasserproblematik bei dem Isländer Kjarkur unter Kontrolle

Eingesetzte Nahrungsergänzung: