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Mittwoch, 04 Januar 2017
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Wie die Hannoveraner Trakehner Stute Headshaking frei wurde

Unsere Geschichte ist recht lang!

Winter 2014, meine damals 16-jährige Hannoveraner Trakehner Stute und ich fahren zum Lehrgang! Dort angekommen musste ich beim abladen feststellen, dass sie nervlich total am Ende war und so vor Stress geschwitzt hat, dass die Decke tropfte! Sonst verlief den Tag alles ganz normal!

Februar 2015 Dressurlehrgang, wieder war die Fahrt nervlich die Hölle, sie war tropfend nass! Zweiter Tag Lehrgang ich war zu Hause am fertigmachen. Ohne Grund aus dem nichts reißt sie sich am Anbinder los, als hätte ihr jemand einen Stromschlag an der Nase gegeben! Da nichts passiert war, sind wir zum Lehrgang gefahren! Ich fand es ungewöhnlich, hab mir aber erst nichts weiter gedacht! Bis auf den Fahrtstress alles ohne Vorkommnisse!

Der weitere Februar war sehr sonnig! Ihr Verhalten wurde mehr und mehr eigenartig! Sie starrte in die Futterschale oder auf die Erde! Schnickte manchmal leicht, als würde sie eine Fliege anfliegen! Woche für Woche spitzte sich die Situation zu! Ihre Reaktion wurde immer heftiger! Aus dem leichten Schnicken wurde ein panisches rückwärtslaufen, ohne darauf zu achten was sich in Ihrer Umgebung befand! Meine Tochter konnte nicht mehr mitkommen zu ihr! Viel zu gefährlich!

Vermehrt wurde das halftern schwierig! Manchmal unmöglich! Sie steht in einer Herde mit 12 Stuten und hat riesige Weide im Winter wie im Sommer! Die Berührung am Kopf war wie ein Stromschlag! Sie lief panisch rückwärts und schnickte ununterbrochen, bis sie sich irgendwann wieder beruhigte! Es kam nicht immer vor und man könnte es auch an nichts festmachen, wann es besser oder schlechter war!

Ich war ratlos! Wegen sowas den Tierarzt rufen! Der denkt eher ich bin nicht ganz richtig!

Es wurde April! Die frische Wiese wurde aufgemacht und es wurde immer schlimmer! Ich habe sie, seit dem sie 2 Jahre alt ist! Ich war am Boden zerstört! Unter Tränen rief ich den Tierarzt an! Seine Aussage, die ist ein bisschen drüber! Vitamin B Infusion und sicherheitshalber Blutabnahme! Alles ohne Erfolg und ohne Befund! Ich soll sie in Ruhe lassen! Klar es geht ihr schlecht und ich gucke weg! Mein Gefühl sagte mir immer wieder, bestimmt eine Allergie!

Dann ging nichts mehr! Auf 5 m kein rankommen und sie isolierte sich von der Herde! Nach unendlich vielen Tränen und vielen Versuchen Sie einzufangen, gelang es mir morgens nach einer Nacht Dauerregen ohne große Probleme! Ich nahm sie runter von der Wiese und stellte sie auf einen Sandpaddock! Wieder rief ich den Tierarzt! Ich bestand auf einen Allergietest! Da nach dem Regen eine Besserung zu sehen war! Der Allergietest explodierte regelrecht! Wir begannen mit Desensibilisierung!

Die erste Spritze war heftig! Sie scheuerte sich blutig! Im Internet lass ich immer wieder ihr Verhalten nach! Allergisches Headshaking passte immer wieder gut in unser Bild! Ich rief unsere Physiotherapeutin und fragte sie nach Rat! Gleichzeitig machte ich einen Termin in der Tierklinik zur Augenuntersuchung, da sie immer ins nichts schielte, dann schnickte und panisch wurde! Ohne Befund! Die Ärztin fragte mich, ob ich schon mal was von Headshaking gehört habe! Ja hatte ich! Meine Vermutung war nicht so falsch!

Die Physiotherapeutin stellte fest, das ihre ganzen Lymphe und Nervenbahnen dicht waren! Wir begannen homöopathisch zu behandeln! Mittlerweile trug sie eine Fliegenmaske mit Nasenteil, die ihr sichtlich Erleichterung brachte! Aber es hörte nicht auf! Die Physiotherapeutin arbeitet mit einer Tierheilpraktikerin zusammen! Sie kommt aus Süddeutschland und besucht hier in Norddeutschland 2mal im Jahr die Problemfälle! Sie kam auch zu uns! Faszinierende Frau! Nur durch anfassen hat sie mir unsere ganze Geschichte erzählt! Was sie in den 15 Jahren so erlebt hat! Bauchspeicheldrüse, Darm, Magen und Eierstöcke wären nicht in Ordnung und die ganzen Nervenbahnen wären dicht! Sie hat unerträgliche Kopfschmerzen!

Die Behandlung beginnt! Zwar langsam aber kontinuierlich tritt eine Besserung ein! Zum September hin können wir kleine 10-20 min Schrittausritte machen! Im Oktober konnte sie zurück in die Herde! Ich hatte große Sorge davor! Aber es ging gut! Oktober und November 2015 waren gut, ich konnte sie leicht reiten! Anfang Dezember wurde sie wieder seltsam! Und um die Weihnachtszeit, war es wieder so schlimm wie im April! Es waren 15 Grad und die Haselnuss blühte! Das war die Hölle für sie! Ich konnte sie aber draußen lassen!

Die THP kam zum 2. mal am 28.12.! Sie wollte sie Traben sehen! Es war schrecklich! Sie schlug dermaßen mit dem Kopf, das sie sich kaum noch selbst unter Kontrolle hatte! Wir haben abgebrochen! Die Gabe der homöopathischen Mittel wurde umgestellt! Es wurde nur langsam besser! Sie verweigerte nach und nach das Futter mit der Medizin!

Ich sollte das Futter umstellen Kristallraft No1 und Kristallkraft Coolly je zwei Becher in Kombination! Es schmeckt ihr super! Die Schale wird trotz homöopathischer Medizin ausgeleckt. Und man konnte zusehen wie sich ihr Aussehen und ihr ganzer Zustand besserte! Der Frühling kam und meine Sorge war groß das alles wieder von vorne losgeht! Aber es passierte nichts, gar nichts!

Sie ist ganz die Alte! Sie steht komplett ohne Maske, dauerhaft auf der Weide! Wir füttern auf Anweisung der THP dauerhaft Kristallkraft zur Stärkung der feinen Nervenbahnen! Wir haben seit dem nicht einmal nur ein Anzeichen von einem Schnicken gehabt! Sie hat Dutzende von Fliegen in ihrem Gesicht und grast in der prallen Sonne! Und reiten können wir auch wieder! Dank Kristallkraft und einer unglaublich tollen Tierheilpraktikerin, geht es ihr gut!

Julia Hoffmann, Wagenhoff

Eingesetzte Nahrungsergänzung: