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Augenerkrankungen beim Pferd

Wenn die Augen jucken, tränen oder gerötet sind

Auge vom Pferd - Augenerkrankungen

Pferde sprechen mit den Augen

Einen erheblichen Anteil der Strahlkraft eines Pferdes machen die seelenvollen Augen aus, wenn sie uns einen Einblick in das Innenleben unseres geliebten Gefährten gewähren. Anmut, Zartheit, Wildheit, Temperament und Ausdruck eines Pferdes spiegeln sich in den Augen wider. Umso schlimmer ist es, wenn die Augen tränen, eitern, gerötet sind oder die Lider zuschwellen. Augenentzündungen sind häufig und auf keinen Fall zu unterschätzen. Ganz entscheidend ist eine Früherkennung und sofortige fachärztliche Behandlung. Dies gilt vor allem bei der periodischen Augenentzündung (fachl. ERU). Wenn Sie Veränderungen an den Augen Ihres Pferdes entdecken, ziehen Sie sofort den Tierarzt zu Rate und verzichten Sie auf Experimente.

Über das Pferdeauge

Pferde sind als Fluchttiere ganz besonders auf ihren Gesichtssinn angewiesen. Aufgrund der Bestandteile des Pferdeaugesseitlichen Stellung der Augen verfügen sie nahezu über einen Rundumblick (330°). Nachteilig ist, dass sie daher nur zweidimensional sehen können und somit relativ nahe an Gegenstände herangehen müssen, um diese erfassen zu können.

Um rechtzeitig Feinde wahrnehmen zu können, sind Pferde tendenziell weitsichtig. Sie können in der Nähe deutlich schlechter sehen als Menschen, können aber auch auf große Distanzen Bewegungen erkennen.

Pferde haben meist braune Augen, es kommen aber auch blaue, blaugrüne oder fast weiße Augen vor. Ganz selten gibt es auch Albinos, deren Augen rot schimmern.

Bestandteile des Pferdeauges

Grundsätzlich ähnelt der Aufbau des Pferdeauges in weiten Zügen dem menschlichen Auge. Es besteht aus Linse, Pupille, Netzhaut, Glaskörper und Sehnerv. Allerdings haben Pferde eine ausgesprochen gute Orientierung im Dunkeln durch stäbchenförmige Sinneszellen, die Licht speichern. Da die zapfenförmigen Sinneszellen weniger ausgebildet sind, können Pferde Farben nur eingeschränkt wahrnehmen.

Können Pferde Farben sehen?

Pferde können die Farbtöne blau, gelb, grün und grau sehen. Rot erkennen sie nicht. Am besten sehen sie ein klares Blau, weshalb sie mit dieser Farbe gut arbeiten können, wenn Sie Ihrem Pferd etwas beibringen möchten.

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Was sind die häufigsten Augenerkrankungen bei Pferden?

Herpeskeratitis

Gerötete Bindehaut, Lichtempfindlichkeit, tränende Augen und sichtbare kleine Punkte in der Hornhaut weisen auf eine Augeninfektion durch das equine Herpesvirus hin. Die Herpeskeratitis ist eine Entzündung der Hornhaut und wird örtlich mit antiviralen Medikamenten behandelt. Sie ähnelt der Gürtelrose beim Menschen, die ebenfalls das Auge betreffen kann.


Bindehautentzündung

Insektenstiche, Allergien, Staubbelastung oder Zugluft können zu einer Entzündung der Augenschleimhaut führen, der sogenannten Konjunktivitis. Sie kann auch als Nebenerkrankung einer Bronchitis beim Pferd auftreten. Typische Symptome einer Bindehautentzündung beim Pferd sind Blinzeln, geschwollene Lider sowie eitriger Ausfluss. Mit Augenspülungen und tierärztlich verordneten Augensalben bekommen Sie die Bindehautentzündung Ihres Pferdes in der Regel schnell in den Griff.


Grauer Star

Beim grauen Star (Katarakt) handelt es sich um eine Trübung der Augen. Nur noch wenig Licht kann die Netzhaut erreichen, so dass die Sehkraft des Pferdes stark eingeschränkt ist. Ursache kann eine genetische Disposition sein, aber auch häufige Augenentzündungen. Behandelt wird hier in leichteren Fällen mit Augentropfen, in schweren Fällen wird die Linse operativ durch ein Implantat ersetzt.


Grüner Star (Glaukom)

Im Frühstadium erkannt, entwickelt sich das Glaukom durch einen erhöhten Innendruck im Pferdeauge. Der Augapfel kann dadurch nach außen gedrückt werden, eine Eintrübung der Linse kommt ebenfalls vor. Ohne Therapie erblindet das Pferd. Eine tierärztliche Behandlung besteht aus medikamentöser Therapie und Lasertherapie oder auch einer Vitrektomie (Operation des Glaskörpers).


Hornhautverletzung

Relativ häufig kommt es zu Hornhautverletzungen des Auges beim Pferd. Die seitliche Lage der Pferdeaugen macht sie empfindlich für Unfälle. Kleine Äste, Dornen oder abstehende Teile können die Augen leicht verletzen. Da die Hornhaut eine hohe Regenerationskraft besitzt, heilen diese Verletzungen meist rasch von alleine. Bei anhaltenden Symptomen wie Tränenfluss oder geröteten Augen ist eine Therapie mit Augentropfen oder -salben notwendig.


Plattenepithelkarzinom

Das Plattenepithelkarzinom ist die am häufigsten vorkommende Tumorerkrankung am Pferdeauge und kann das Auge selbst, aber auch das Augenlid betreffen. Man geht davon aus, dass UV-Strahlen die Ursache sind. Daher erkranken helle Pferde häufiger als dunkle. Die Behandlung setzt sich gewöhnlich zusammen aus der chirurgischen Entfernung des Tumors und anschließender Chemotherapie, um Rückfälle zu vermeiden.


Periodische Augenentzündung beim PferdDie Periodische Augenentzündung und Keratomykose kommen nur bei Pferden vor

Während die oben genannten Augenkrankheiten bei vielen Tieren vorkommen, sind die periodische Augenentzündung und die Keratomykose besonders typisch für Pferde. Gleichzeitig sind diese Erkrankungen sehr tückisch und können zur Erblindung des Pferdes führen.

Was ist PA, Periodische Augenentzündung oder ERU (Equine rezidivierende Uveitis)?

Die PA ist eine Entzündung meist eines Auges, häufig unter Beteiligung von der Bakteriengruppe der Leptospiren. Die Periodische Augenentzündung beim Pferd ist besonders tückisch, da sie häufig nicht rechtzeitig entdeckt wird und zudem in wiederkehrenden Schüben verläuft. Die ERU (Equine rezidivierende Uveitis) ist mit großen Schmerzen für das Pferd verbunden und führt unbehandelt unweigerlich zur Erblindung. ERU ist bereits seit der Antike als Augenkrankheit bei Pferden bekannt (Erwähnung durch Plinius den Älteren) und galt bereits Ende des 19. Jahrhunderts als wichtigster Mangel beim Pferdekauf, der zur Rückabwicklung eines Kaufvertrags führte, falls das gekaufte Pferd an PA erkrankte.

Was ist die Ursache für eine ERU?

Man geht heute von einer Kombination verschiedener Ursachen für die periodische Augenentzündung aus. Die Infektion wird meist durch Bakterien wie Leptospiren und Streptokokken, durch Viren oder durch allergische Reaktionen ausgelöst. Überträger sind häufig Nagetiere wie Ratten oder Mäuse. Deren Urin ist mit den Bakterien belastet und so infizieren sich die Pferde im Stall über kontaminiertes Futter und Wasser. Im Außenbereich finden sich Ansteckungsherde vor allem in Feuchtgebieten und in der warmen Jahreszeit (Sommer und Herbst). Man geht davon aus, dass Stress, erbliche Faktoren und Autoimmunreaktionen das Risiko zu erkranken erhöhen. Weltweit sind 8-12 % aller Pferde betroffen.

Ist die Periodische Augenentzündung ansteckend?

Pferde infizieren sich mit den Erregern über mit Urin von Nagetieren verseuchtes Futter und Wasser. Die Erkrankung ist nicht von Pferd zu Pferd übertragbar.

Was sind typische Symptome einer ERU?

  • geschwollene Lider
  • Rötung der Bindehaut
  • Schmerzzeichen
  • Zwinkern und Zukneifen
  • sichtbare weiße Fäden im Auge
  • senkrecht stehende Wimpern
  • verengte Pupille
  • verstärkter Tränenfluss

Ist eine periodische Augenentzündung heilbar und wie?

Leider ist die PA beim Pferd nicht heilbar, aber bei rechtzeitiger (!) Erkennung und sofortiger Therapie kann der Krankheitsverlauf verlangsamt oder auch gestoppt werden. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto größer die Chance, dass das Augenlicht des Pferdes erhalten bleibt.

Augenlicht vom Pferd Medikamente fürs Pferd
Medikamente

Im ersten Schritt wird in der Regel versucht, die Entzündung mit Medikamenten zurückzudrängen. Ziel ist eine rasche Linderung der Schmerzen des Pferdes. Die Behandlung mit Augentropfen und -salben muss hier leider teilweise stündlich erfolgen und das mitunter auch nachts, was eine hohe physiche und psychische Belastung für das erkrankte Pferd und seinen Besitzer mit sich bringt. Es kann auch sein, dass sich das Pferd irgendwann der Behandlung verweigert.

Operation am Pferd
Operation

Wenn die Krankheit noch nicht weit fortgeschritten ist, kann man mit Hilfe einer Vitrektomie, einer Operation am Glaskörper unter Vollnarkose, das Augenlicht des Pferdes retten. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Netzhaut und Linse intakt sind. Dieser Eingriff bietet sehr große Chancen, die Periodische Augenentzündung des Pferdes zu stoppen. Ist die Entzündung so weit fortgeschritten, dass die Netzhaut zerstört ist, hilft leider meist nur noch die Entferung des Auges, um das Pferd von seiner Dauerqual zu befreien. Pferde kommen relativ schnell und gut mit nur einem Auge zurecht.

Keratomykose beim Pferd

Was ist eine Keratomykose beim Pferd?

Die Keratomykose ist eine Infektion des Pferdeauges durch Pilze. Da Pferde darauf ausgelegt sind, im Freien zu leben und in trockener Steppe, wo Pilze keine Lebensgrundlage finden, haben sie keine gut funktionierende Immunreaktion auf Pilzinfektionen. Dies gilt allgemein und auch für das Auge.

Die Keratomykose ist neben der Periodischen Augenentzündung die gefährlichste Augenerkrankung bei Pferden, da die Entzündung sich schnell im Auge ausbreitet und bei Nichtbehandlung ebenfalls zur Erblindung führt. Daher ist es extrem wichtig, Augenauffälligkeiten des Pferdes sofort abzuklären, damit man keine Zeit verliert. Rechtzeitig diagnostiziert, kann die Pilzinfektion des Pferdeauges mit pilzabtötenden Medikamenten zuverlässig geheilt werden.

Wie beuge ich Augenerkrankungen beim Pferd vor?

Schauen Sie Ihrem Pferd in die Augen

Legen Sie immer ein besonderes Augenmerk auf die Augen Ihres Pferdes. Sind die Augen klar, der Blick entspannt, kein auffälliger Tränenfluss erkennbar, können Sie davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist. Bemerken Sie jedoch tränende Augen Ihres Pferdes, jucken die Augen Ihres Pferdes, sind die Lider geschwollen, werden Sie sofort aktiv und lassen Sie Ihren Tierarzt ran. So können Sie sicher gehen, dass Sie nichts versäumen.

Sichern Sie das Umfeld Ihres Pferdes

Überprüfen Sie regelmäßig das Umfeld Ihres Pferdes auf herausstehende Nägel, beschädigte Weidezäune oder sonstige Gegebenheiten, durch die Ihr Pferd sich verletzen könnte.

Insekten und Pferde

Achten Sie auf Insektenschutz

Schützen Sie die empfindlichen Augen Ihres Pferdes bei starker Belastung durch Insekten mit einer Augenmaske. Auch Fliegengitter im Stallbereich können helfen.

Sonnenschutz fürs Pferd Sonneneinstrahlung und Pferde

Sonnenschutz ist wichtig

Da bei vielen Augenerkrankungen übermäßiges UV-Licht eine Rolle spielt, sorgen Sie dafür, dass Ihr Pferd Schattenplätze zur Verfügung hat, wo es sich vor zuviel Sonne schützen kann.

Sauberkeit und Hygiene im Stall

Hygiene im Stall

Achten Sie akribisch auf Sauberkeit im Stall. Futtermittel sollten grundsätzlich immer so aufbewahrt werden, dass Schädlinge nicht eindringen können. Tauschen Sie das Trinkwasser täglich aus. Eine Katze auf dem Pferdehof leistet auch gute Dienste. Sollten Sie Nagerkot im Stall entdecken, handeln Sie. Auch feuchte Stellen können Brutstätten für Keime sein, sorgen Sie daher für ein trockenes Stallklima, das verhindert auch das Ausbreiten von Pilzkulturen.

Immunsystem beim Pferd unterstützen

Unterstützen Sie das Immunsystem

Stärken Sie das Immunsystem Ihres Pferdes durch organisch mineralische Versorgung mit Vitalstoffen und regelmäßige Entgiftung.

Fazit

Aufgrund ihrer seitlichen Lage am Kopf sind Pferdeaugen sehr empfindlich und Verletzungen häufig. Augenentzündungen beim Pferd sind immer ein Alarmsignal und sollten vom Tierarzt untersucht werden. Viele Augenentzündungen sind unkompliziert zu behandeln und heilen schnell wieder. Gefährlich sind die Periodische Augenentzündung (ERU) oder Mondblindheit des Pferdes sowie die Keratomykose, die unheilbar sind und zur Erblindung des Pferdes führen können. Der therapeutische Erfolg hängt hier ganz besonders von einer frühen Erkennung ab. Wichtig ist es, durch schützende Maßnahmen Verletzungen und Entzündungen des Pferdeauges vorzubeugen und im Fall einer Augenentzündung sofort zu handeln. Hilfreich ist in jedem Fall eine Unterstützung des Immunsystems. Wenn Sie ergänzende Fragen haben, rufen Sie uns an.

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