Entgiften mit Tonmineralen

Entgiften mit Tonmineralen

Entgiftung geschichtlich gesehen

Wir alle spüren, dass endlich die Tage länger werden. Die Sonne lässt sich wieder sehen und sorgt mit wachsender Kraft dafür, dass die während der Winterzeit schlummernden Säfte wieder steigen und wir neue Energie bekommen. Alle Tiere, die sich im Winter ein dickes Fell zugelegt haben, kommen jetzt in den Fellwechsel und tauschen das wärmende schwere Winterfell gegen das feine glänzende Sommerfell. Dieser Prozess fordert unseren Pferden viel Energie ab, so dass wir als Pferdehalter einiges tun könnnen und auch sollten, um unsere vierbeinigen Gefährten gesundheitlich zu unterstützen. Neben frischer Luft und viel Auslauf sowie extra sorgfältiger Fellpflege ist eine Entgiftungskur ein einfaches und nachhaltiges Mittel, um den Fellwechsel gut und gründlich zu bewältigen und ein energiestrotzendes, glänzendes Pferd zu bekommen.

Entgiftung geschichtlich gesehen

Entgiftungskuren gibt es seit Menschengedenken. Unsere Vorfahren der Frühgeschichte haben intuitiv entgiftet, indem Sie im Frühjahr bestimmte Bitterpflanzen aßen, um Ihren Stoffwechsel anzukurbeln. Die Anregung von Leber und Nieren sorgte für den Abtransport von störenden Giften und brachte den Energiehaushalt auf Vordermann. So machen es auch heute noch viele Naturvölker.

Unsere Pferde brauchen uns

Auch wild lebende Pferde nutzten die Kraft der Pflanzen, um ihren Stoffwechsel gesund zu erhalten. Unsere domestizierten Pferde leben heute auf kleinen bewirtschafteten Weiden und haben nicht mehr die einstige natürliche Vielfalt an Pflanzen zur Verfügung. Die intensive Düngung von Wiesen hat dazu geführt, dass Wildkräuter fern bleiben und die meisten Weider eher Kuhweiden ähneln. Daher müssen wir Menschen hier eingreifen und das Nahrungsangebot unserer Pferde ergänzen. Inzwischen wurden viele Methoden der Entgiftung von Mensch und Tier entwickelt, die alle Ihre Berechtigung haben und unterschiedlich wirken.

Formen der Entgiftung allgemein:

  • Bitterkräuter
  • Algen wie Chlorella oder Spirulina
  • Basenbäder
  • Homöopathisch
  • Ausschwitzen durch Saunagänge
  • Teekuren
  • Pflanzliche Tinkturen
  • Tonminerale wie Bentonit oder Zeolith

Entgiftung bei Pferden:

Bei Pferden kommen zur Entgiftung vor allem die Bitterkräuter in Frage, sowohl in getrockneter Form ins tägliche Futter gemischt oder auch in frischer Form auf der Weide. Empfehlenswert ist hier vor allem:

  • Löwenzahn (Blatt, Stengel und Wurzel), um die Leber zur Ausscheidung anzuregen
  • Brennessel (Blätter) wirkt blutreinigend und enthält viel Eisen zur Immunstabilisierung
  • Birkenblätter regen den Fluß im Körper an und reinigen den Körper
  • Mariendistelsamen stärken die Leber und sorgen dafür, dass die Leber Giftstoffe ausscheidet.
  • Algen können ebenfalls bei Pferden eingesetzt werden.

Tonminerale zur Entgiftung

Ergänzend und optimierend wirken Tonminerale wie Bentonit-Montmorillonit oder Zeolith zur Entgiftung von Pferden. Die Bitterkräuter regen die Ausscheidungstätigkeit von Leber und Nieren an. Die so gelösten Giftstoffe und Schlacken gelangen in den Verdauungstrakt und werden dort sofort von den Bentonit-Montomorillonit bzw. Zeolith-Kristallen gebunden und unschädlich gemacht. Sie können somit auch nicht mehr in den Körperkreislauf zurückgelangen und werden zuverlässig über den Darm ausgeschieden. Gleichzeitig haben Tonminerale auch die Eigenschaft, die Darmzotten zu reinigen und damit die Funktionsfähigkeit des Darms zu verbessern. Daher können Sie bei chronischen Beschwerden auch in kleinerer Dosierung ganzjährig angewendet werden.

Homöopathie

Pferde sprechen ausgesprochen gut auf homöopathische Arzneimittel an. Die Entgiftung mit Tonmineralen kann wunderbar homöopathisch ergänzt werden. Die passenden Mittel bestimmen Sie am besten zusammen mit Ihrem Heilpraktiker oder Tierarzt.

Ist Bentonit dasselbe wie Katzenstreu?

Im Internet kursiert immer wieder die Behauptung, Bentonit sei dasselbe wie Katzenstreu und das könne man doch viel billiger haben. Entgifungskuren auf Basis von Bentonit seien reine Geldschneiderei von Futtermittelherstellern. Gerne sage ich hierzu etwas:

Es gibt bei Tonmineralen eine Vielzahl von Qualitäten, die vom jeweiligen gewünschten Einsatz abhängig ist. Ja, Katzenstreu basiert häufig auf Bentoniten. Tonminerale werden sowohl zur Gewässersanierung, zur Bodenverbesserung, zur Bindung von Giftstoffen aber auch in Lebensmitteln verwendet, jeweils in der passenden Qualität. Je hochwertiger die geplante Verwendung, desto aufwändiger und kontrollierter die Herstellung. Für Pferdefutter ist daher nur stark gereinigter und sehr reiner Bentonit oder Zeolith erlaubt.

Bentonit und Zeolith haben beide ihre Berechtigung. Bentonit-Montmorillonit ist aufgrund seiner schleimbildenden Eigenschaften die schonendere Variante gegenüber Zeolith und Spezialist bei der Bindung von Mykotoxinen. Zeolith ist die etwas rauhere Variante und war bis vor kurzer Zeit für Pferde nicht zugelassen. Zeolith bindet andere Stoffe und ist besonders effektiv bei der Bindung von Endotoxinen.

Wann ist Entgiften sinnvoll?

Jetzt ist die Topzeit, um zu entgiften. Das gilt für alle Lebewesen, also auch für unsere Pferde. Da bei den meisten Pferden der Fellwechsel beginnt, sollten Sie jetzt mit der Entgiftungskur starten. So sorgen Sie für eine Optimierung des Stoffwechsels. Ihr Pferd erhält gebundene Energie zurück und der Fellwechsel verläuft schneller und effektiver. Ihr Pferd bekommt ein glänzendes weiches Sommerfell. Dasselbe gilt dann im Herbst für den Wechsel zum Winterfell.

Ansonsten empfehle ich Ihnen immer dann zu entgiften, wenn Ihr Pferd starke Medikamente einnehmen musste, begleitend zur Wurmkur, nach Geburten und Krankheiten und bei akuten oder chronischen Stoffwechselbeschwerden.

Besonders wichtig ist die Entgiftung für Pferde mit Allergien, wie den Sommerekzemern. Diese sollten frühzeitig entgiftet werden, bevor die Kriebelmücken die allergischen Symptome auslösen.

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