Pferde anweiden

Ist es für Entgiftung nicht schon zu spät und was hat das mit Hufrehe zu tun?

Der Winter ist endgültig vorbei und unsere Pferde stehen voll im Fellwechsel. Im Pferdekörper finden äußerst energieraubende Stoffwechselprozesse statt, die wir durch Aufwertung des Speiseplans sinnvoll unterstützen können. Viele Pferde kommen jetzt auch schon stundenweise auf die Koppel, was eine Herausforderung für den Verdauungstrakt bedeutet. Nach vielen Monaten vorwiegender Raufutterversorgung muss die Darmflora ihre Bakterien umbauen, um Grünfutter gut verstoffwechseln zu können. Auch hier können wir als umsichtige Pferdebesitzer einiges tun, um unserem Pferd diese Vorgänge zu erleichtern.

Was hat das mit Hufrehe zu tun und was können wir tun, damit unser Pferd diese Herausforderungen gesund und munter meistern kann?

Pferde gehören zu den Tierarten mit besonders empfindlichem und störungsanfälligem Stoffwechsel, vor allem wenn sie als „Haustiere“ gehalten werden. Fehler in der Fütterung können im schlimmsten Fall zu schweren Stoffwechselerkrankungen und Hufrehe führen. Dabei müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass wirklich artgerechte Haltung von Pferden im Grunde nicht möglich ist, weil wir die Urbedürfnisse von Pferden im Rahmen der Domestizierung gar nicht erfüllen können. Das gilt sowohl für die Ernährung als auch für die äußeren Umstände. Wir können Pferden nicht die Freiheit geben, in der Wildpferde leben und wir können Ihnen nicht den natürlichen Speiseplan von freilebenden Pferden zur Verfügung stellen.

Die Domestizierung von Pferden hat dazu geführt, dass wir Pferden emotional sehr nahegekommen sind und unsere Beziehung enger ist als jemals zuvor. Dabei ist der Stoffwechsel von Pferden immer noch zu 80 Prozent unerforscht, da das Geld für teure Studien fehlt. Wie die optimale Ernährung von Pferden aussieht, dem können wir uns nur immer weiter annähern. Es gibt im Jahreszeitenkreislauf eines Pferdes Zeiten, in denen der Stoffwechsel besondere Herausforderung meistern muss, und das ist der Fellwechsel zwei Mal im Jahr und die Anweidezeit. Der Fellwechsel benötigt viel extra Energie und die Anweidezeit fordert einen Umbau der Darmflora. Beides können wir als Pferdehalter helfend begleiten.

Leichter Fellwechsel durch Entgiftung

Den Wechsel zu einem glänzenden Sommerfell unterstützen Sie optimal durch eine Entgiftungskur über 40 Tage mit Kristallkraft No1. Die Ausscheidungsorgane werden entlastet, der Säure-Basenhaushalt wird reguliert und störende Substanzen gebunden und ausgeschieden. Haut, Fell und Hufe werden gestärkt. Sie können diese Kur auch mit Bitterkräutern ergänzen, mir gefällt hier besonders gut:

  • Löwenzahn (leberunterstützend)
  • Brennessel (blutreinigend)
  • Birke (nierenunterstützend)

Wenn Sie gleichzeitig Ihr besonderes Augenmerk auf die Fellpflege richten und Ihrem Pferd regelmäßig Bewegung gönnen, können Sie sich auf ein fittes Pferd für die Sommersaison freuen.

Wo besteht denn dann Hufrehegefahr?

Mit dem schönen Wetter kommen viele Pferde ja auch schon stundenweise auf die Weide. Unseren Pferden geht es ja nicht anders als uns, Sie sind ganz wild auf den Aufenthalt auf der Wiese und das frische Grün. Doch die Darmflora braucht etwas Zeit, um sich auf diese Futterumstellung anzupassen. Für Grünfutter werden andere Bakterien benötigt als für Raufutter und diese kommen nicht auf Knopfdruck, sondern vermehren sich im Rahmen eines allmählichen Umbaus der Darmflora während der Anweidezeit. Gras enthält viel Zucker und kann schnell zuviel werden und dadurch einen Reheschub auslösen.

Was können Sie tun?

Sie können das Risiko minimieren, indem Sie Ihr Pferd ganz allmählich an den Weidegang gewöhnen und je nach Rasse den Weidegang gut dosieren. Nordtypen (Tinker, Friesen, Criollo, PRE, Norweger, Isländer) vertragen weniger Weide als Südtypen (Warmblut, Vollblut, Hannoveraner, Trakehner). Für den notwendigen Umbau der Darmflora empfehle ich Ihnen Kristallkraft No2, da der enthaltene prebiotische Hefezellwandextrakt (MOS) krankmachende Keime bindet und in Kombination mit fermentiertem Weizenmalz dafür sorgt, dass sich die erwünschten Bakterien vermehren. Gleichzeitig ist das in No2 enthaltene Urgestein Klinoptlilolith in der Lage Endotoxine zu binden, die eine der Hauptursachen für Hufrehe sind.

Kann ich dann No1 und No2 kombinieren?

Als ideale Kombination im Frühjahrsfellwechsel hat sich die Kombination aus Kristallkraft No1 und No2 jeweils in halber Dosierung herauskristallisiert. Geben Sie Ihrem Pferd täglich jeweils 1 Messbecher No1 und No2 über etwa 6 Wochen (gilt für ein normales Großpferd), danach geben Sie den Rest in halber Menge. So kommen Sie sicher durch den Fellwechsel und die Anweidezeit.

Fazit:

Wirklich artgerechte Pferdehaltung gibt es nicht wir können nur immer wieder versuchen, dem so nahe wie möglich zu kommen. Daher benötigen unsere Pferde regelmäßig eine Unterstützung des Stoffwechsels. Entgiften hilft sowohl dem Fellwechsel, ist aber auch eine grundlegende Vorbeugung gegen Hufrehe. Bitterkräuter können die Entgiftung zusätzlich unterstützen. Die Kombination aus Kristallkraft No1 und No2 ist besonders empfehlenswert, da eine besonders breite Palette an Toxinen gebunden wird und gleichzeitig die Darmflora aktiv aufgebaut wird.

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