Kotwasser bei Pferden Tipps

Kotwasser bei Pferden

Was Sie tun können und wie Sie füttern

aus aktuellem Anlass habe ich mich spontan zu einer Themaänderung entschlossen. Ich werde gerade überschüttet mit Anrufen von verzweifelten Pferdebesitzern, deren Pferde akut mit Kotwasser zu kämpfen haben. Während unsere Großeltern Kotwasser (wissenschaftl. Fecal Water Syndrom) kaum kannten, steigt die Zahl der betroffenen Pferde von Jahr zu Jahr.

Expertentipps:

Kotwasser ist keine Krankheit, sondern ein Syndrom, also ein „wiederkehrendes Muster von Symptomen, das sich bei verschiedenen Patienten in ähnlicher Form zeigt.

Woher kommt‘s?

Die Ursachen für Kotwasser sind vielschichtig und meist kommen mehrere Faktoren zusammen. Wichtig ist es, die gesamten Lebensumstände eines Pferdes genau anzuschauen, um herauszufinden, wo die genauen Ursachen liegen.

  • Silage/Heulage: Silage ist ein wunderbares Futter für Kühe, aber leider überhaupt nicht für Pferde geeignet. Dasselbe gilt für Heulage, so trocken sie auch sein mag. Der PH-Wert passt einfach nicht und bringt daher den Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht.
  • Medikamente: Antibiotika, Wurmkuren und Cortison führen zum Absterben gesunder Darmbakterien
  • Mykotoxine: Schimmelpilze im Heu, Stroh oder Kraftfutter bilden die gefürchteten Mykotoxine, die giftig sind für Pferde.
  • Parasiten: Wurmbefall, Infektionen mit Bakterien oder Viren schädigen den Darm und beeinträchtigen die Darmfunktionen
  • Zahnproblematik: Gebissfehler können verhindern, dass die Nahrung ordentlich zerkleinert wird
  • Verstopfung des Blinddarms: Nur das Wasser wird an der verstopften Stelle vorbeigepresst und gelangt als Kotwasser nach draußen
  • Psychische Belastung: Stress kann den Stoffwechsel zum Entgleisen bringen
  • Übersäuerung: Ein gestörter Säure-Basenhaushalt kann zu einer Übersäuerung des Organismus führen.
  • Futterumstellung: Bei der Umstellung von Weide auf Stall und umgekehrt kommt es häufig zu Kotwasser.

Was tun?

Sie können ziemlich viel tun, um gegen das Kotwasser vorzugehen und es in vielen Fällen sogar final loswerden:

  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Pferd sich in seiner Lebenssituation wohl fühlt. Faktoren, die zu Stress führen, sollten Sie ändern oder abschaffen.
  • Nicht immer ist die Herde die optimale Haltungsform, betrachten Sie Ihr Pferd immer als einzigartiges individuelles Wesen und versuchen Sie, seinen persönlichen Bedürfnissen gerecht zu werden.
  • Lassen Sie Ihr Pferd alle 1-2 Jahre von einem Fachmann für Zähne durchchecken (Pferdezahnarzt oder Pferdedentalpraktiker).
  • Entwurmen Sie Ihr Pferd regelmäßig, aber bedarfsgerecht. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung.
  • Pflegen Sie den Darm Ihres Pferdes durch regelmäßige Entgiftung mit unseren bewährten Entgiftungskuren Kristallkraft No1 und No2
  • Stellen Sie den Futterplan Ihres Pferdes sorgfältig zusammen, der Focus sollte dabei immer auf hochwertigem Raufutter in ausreichender Menge sein. Dann kommt abhängig vom Energiebedarf Ihres Pferdes Kraftfutter und Ergänzungsfutter.

Optimale Fütterung

An erster Stelle bei der Futterzusammenstellung für Ihr von Kotwasser geplagtes Pferd steht Raufutter, welches Sie Ihrem Pferd in hochwertiger Qualität als Heu und Stroh reichlich zur Verfügung stellen.

Bei leichtfuttrigen Pferden können Heunetze verhindern, dass die Pferde zuviel fressen. Da Ihr Pferd im Winter einen erhöhten Energiebedarf hat, geben Sie zusätzlich, abhängig von der Arbeit Ihres Pferdes,  etwas Kraftfutter. Ich bin ein Freund von ganzem Hafer, da er von den meisten Pferden sehr gut vertragen wird und die Pferde gut kauen müssen und reichlich speicheln, was der Verdauung zugute kommt.

Auch eine kleine Menge Öl (Leinöl oder Schwarzkümmelöl) darf hinzugefügt werden, weil so grobstängeliges Heu besser verdaut werden kann. Laut einer Studie der Uni München kann in manchen Fällen auch eine Erhöhung der Kraftfutterration dem Kotwasser entgegenwirken.

Da die Verdauung von Enzymen abhängig ist, macht es Sinn, das Futter mit geeigneten Kräutern anzureichern, hier passen vor allem Bitterkräuter wie Löwenzahn, Brennessel und Schafgarbe.

Gerbstoffe sind wichtig

Gerbstoffe (sog. Tannine) wirken adstringierend, also zusammenziehend und wasserentziehend, und sind daher besonders wichtig für Pferde mit Verdauungsproblemen wie Kotwasser und Durchfall. Gerbstoffe schützen vor Viren, Bakterien, Pilzen und verhindern durch das Zusammenziehen der Darmschleimhaut, dass diese in den Stoffwechsel gelangen können.

Folgende Pflanzen kommen hier in Frage:

  • Brombeerblätter sind reich an Gerbstoffen aber auch an Mangan, Kalzium und Kalium.
  • Erlenrinde
  • Eichenrinde

Ich beobachte bei unseren eigenen Pferden jedes Jahr im Herbst, wie sie mit Wonne an Eichen und Erlen herumknabbern und abgemähte Brennesseln und Brombeeren fressen.

Beachte: Die Dosis macht das Gift. Die Aufnahme größerer Mengen ist kontraproduktiv.
 

Regelmäßige Entgiftung

Umweltgifte sind heute leider überall. Erde, Luft, Wasser, Boden und auch alle Futtermittel enthalten irgendwelche Rückstände. Es ist unverzichtbar geworden, Pferde regelmäßig zu entgiften, da ihr Stoffwechsel besonders sensibel reagiert. So werden störende Toxine ausgeschieden  und der Stoffwechsel reguliert.

Entgiftung entlastet Leber und Nieren und stärkt das Immunsystem. Verschlackung und Verunreinigung durch Gifte können auch Kotwasser und Durchfälle verursachen.

Kristallkraft No1 gegen Kotwasser

Schnell und zuverlässig bekommen Sie Kotwasser mit Kristallkraft No1 in den Griff. Über die Jahre hat sich herauskristallisiert, dass es am besten klappt, wenn Sie abends die Tagesdosis auf einmal geben (2 Messbecher = 200 g = Tagedosis bei 500 kg Gewicht).

Spätestens nach einer Woche sollte das Kotwasser deutlich weniger sein. In hartnäckigen Fällen steigern Sie die Dosis schrittweise (maximal bis zur doppelten Dosis), bis der gewünschte Effekt eingetreten ist, dann gehen Sie vorsichtig wieder herunter.

Nach der Kur können Sie zur Stabilisierung die halbe Dosis weitergeben, wenn erforderlich, auch langfristig.

Kombi aus Kristallkraft No1 und No2

Besonders beliebt ist inzwischen die Kombination aus Kristallkraft No1 und No2, jeweils halbe/halbe. So erfassen Sie eine besonders breite Palette an Toxinen und bauen gleichzeitig die Darmflora aktiv auf Dank des enthaltenen Hefezellwandextrakts und fermentiertem Weizenmalz. Krankmachende Keime werden gebunden und gesunde Darmbakterien vermehren sich.

Kombi aus Kristallkraft No1 und Coolly

Bei stressbedingtem Kotwasser reicht manchmal die No1 nicht aus, da psychische Faktoren eine starke Rolle spielen. Hier empfehle ich Ihnen Kristallkraft No1 in Kombination mit Coolly, damit die bindenden Eigenschaften von No1 mit den ausgleichenden und harmonisierenden Eigenschaften von Coolly zusammenkommen. So bleibt Ihr Pferd besser bei sich und kann mit Stresssituationen besser umgehen.

Auch hier geben Sie erst einmal ca 6 Wochen die Kurdosis und im Anschluss die halbe Dosis zur Stabilisierung.

Fazit:

Kotwasser ist keine Sackgasse. Auch langjährige Pferdepatienten können auf natürliche Weise kotwasserfrei werden. Betrachten Sie Ihr Pferd als Einheit von Seele und Körper und bringen Sie beide Bereiche ins Gleichgewicht. Die richtige Fütterung ist entscheidend und sorgt für langfristige Gesundheit. Entgiften Sie regelmäßig, um den Stoffwechsel aktiv zu erhalten und das Immunsystem zu stärken.

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