Magenprobleme bei Pferden

Magenprobleme bei Pferden

Hilfe, mein Pferd koppt! Kann das am Magen liegen?

Die schlichte Antwort lautet: Ja, es kann. Viele Pferdebesitzer wissen oft gar nicht, dass Ihr Pferd ein Magenproblem hat und tun Verhaltensauffälligkeiten wie zum Beispiel Koppen und Zähneknirschen als Untugend ab. (Beim Koppen spannt das Pferd die untere Halsmuskulatur kräftig an und zieht den Kehlkopf zurück. Das dabei entstehende Geräusch hört sich so ähnlich an wie Rülpsen.) Dabei können solche Symptome schon erste Anzeichen für eine Magenproblematik sein und damit ein Hilferuf Ihres Pferdes: Aua, mir tut etwas weh! Wenn man zu spät reagiert, kann das Pferd schnell ein Magengeschwür entwickeln.

Weit mehr Pferde sind von Magenentzündungen (Gastritis) betroffen, als die meisten Pferdehalter glauben:

  • Galopprennpferde: bis zu 90 %
  • Trabrennpferde: bis zu 60-80 %
  • Turnierpferde: bis zu 60 %
  • Freizeitpferde: bis zu 30 %
  • Pferde auf der Weide: unter 10 %
  • Fohlen: bis zu 25-50 %

Diese Zahlen sollten auch Sie wachrütteln!

Pferde sind auch aufgrund ihres sensiblen Nervengerüsts anfällig für Magenerkrankungen. Was Ihnen normal erscheint, ist für Ihr Pferd unter Umständen schon Stress. Pferde sind Flucht- und Herdentiere. Probleme in der Rangordnung sind genauso belastend für Ihr Pferd wie Einsamkeit. Berücksichtigen Sie dies. Als Steppentiere sind Pferde für ständige Nahrungsaufnahme von magerer Nahrung ausgelegt. Freilebende Pferde sind sechzehn Stunden täglich mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Fütterungsfehler sind sehr häufig die Ursache von Magenproblemen bei Pferden.

Wenn Sie die folgenden fünf Tipps beherzigen, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

1. Behalten Sie Ihr Pferd im Auge und schauen Sie genau hin

Schon kleine Veränderungen können ein Hinweis auf Magenprobleme sein, hierzu gehören:

  • Häufiges Gähnen
  • Arbeitsunlust
  • Widerwilliges Verhalten bei der Arbeit
  • Zähneknirschen
  • Schlechter Atem
  • Koppen
  • Gewichtsverlust
  • Schlechter Appetit
  • Starker Durst

Wenn Sie mehrere dieser Anzeichen bei Ihrem Pferd feststellen, sollten Sie über eine Magenspiegelung (über Ihren Tierarzt, Kosten ab 200 €) nachdenken und sich so Klarheit verschaffen. Oder Sie wählen der Weg der diagnostischen Therapie mit Kristallkraft Coolly. Füttern Sie in den ersten 14 Tagen mindestens 3 Becher täglich (bei etwa 500 kg Körpergewicht), danach 2 Becher täglich. Die Wirkung entfaltet sich schon nach wenigen Tagen und Sie helfen Ihrem Pferd auf natürliche Weise, ohne erneut Stress zu verursachen. Denn eine Magenspiegelung ist nicht nur teuer, sondern bedeutet auch eine erhebliche Belastung für Ihr Pferd sowohl auf physischer als auch psychischer Ebene.

2. Sorgen Sie für einen vollen Magen

Pferde sind auf kontinuierliche Nahrungsaufnahme und damit Kauen ausgelegt. Daher produziert der Pferdemagen auch ständig Magensäure. Wenn der Magen quasi „leerläuft“, weil er über einen längeren Zeitraum nichts zu arbeiten hat, greift die ungenutzte Magensäure die Magenschleimhaut an. Das führt letztlich zu Entzündungen und Geschwüren der Magenwand. Um das zu verhindern, braucht Ihr Pferd die Möglichkeit, den ganzen Tag über Nahrung aufnehmen zu können. Das Kauen wirkt entspannend und regt den Speichelfluss an. Eine rege Speichelproduktion verdünnt die Magensäure und verhindert Übersäuerung und damit die Bildung von Magengeschwüren.

Natürliches Futter

3. Nutzen Sie die heilende Wirkung von Kräutern

Werden Sie schon bei ersten Anzeichen von Magenproblemen aktiv und nutzen Sie die sanfte Wirkung von Kräutern. Wir kennen das von uns selbst. Zu schwer gegessen, zu viel Alkohol getrunken, etwas nicht vertragen – da hilft ein Kräutertee wahre Wunder. Genauso ist es bei Pferden. Ein lauwarmer Kräutertee oder Kräuter unters Futter gemischt helfen Ihrem Pferd. Für den Magen empfehle ich hier vor allem Kamille, Fenchel, Anis, Melisse, Minze, Kümmel. Füttern Sie täglich 50 g dieser Mischung mit der täglichen Futterration oder geben Sie diese als Tee in den Wassereimer. Der Magen beruhigt sich und Ihr Pferd fühlt sich wieder wohl. Wenn die Symptome abgeklungen sind, lassen Sie die Kräuter wieder weg.

4. Füttern Sie basisch

Wichtig für eine intakte Verdauung ist ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis. Dazu ist es wichtig zu wissen, was wirkt sauer, was wirkt basisch?

Das ist basisch:

  • Heu
  • Stroh
  • Obst und Gemüse
  • Kräuter
  • Leinsamen
  • Mash

Das ist sauer:

  • Hafer
  • Müsli
  • Silage
  • Die meisten Leckerlis
  • Zucker

Achten Sie also darauf, dass Ihr Pferd möglichst viele basische Futtermittel bekommt und wenig saure. So halten Sie den Säurewert im Magen niedrig und Ihr Pferd bleibt gesund.

Moderne Stallhaltung

5. Entstressen Sie den Pferdealltag

Pferde lieben Rituale und Routine, sie sind Gewohnheitstiere. Gleichmäßige und sich täglich wiederholende Vorgänge geben Ihrem Pferd Sicherheit und Geborgenheit. Ständig wechselnde Anforderungen und Veränderungen hingegen führen zu Stress. Zuviel Stress wirkt sich unmittelbar auf den Magen aus, die Säureproduktion steigt und das Ergebnis ist eine angegriffene Magenschleimhaut.

Schaffen Sie daher einen festen Tagesablauf für Ihr Pferd und auch einen strukturierten Trainingsrahmen. Gewöhnen Sie Ihr Pferd schrittweise an eine Arbeit, bis diese gut klappt und steigern Sie den Schwierigkeitsgrad langsam. Machen Sie sich dann an die nächste Aufgabe. Suchen Sie sich eine schöne Strecke für Ihren Ausritt aus und reiten Sie die Strecke öfter, Ihr Pferd freut sich, wenn es die Wege schon kennt und weiß, wo es schnell laufen kann und wo es aufpassen muss.

 


  • Harmonisiert die Psyche
  • Hilft mit Panik umzugehen
  • Erhöht die Leistungsbereitschaft
  • Stärkt die Nerven
  • Nimmt den inneren Druck

  • bindet Toxine und Ammoniak
  • leitet Schwermetalle aus
  • neutralisiert freie Radikale
  • entlastet Leber und Nieren
  • baut die Darmflora auf und stärkt das Immunsystem

  • entschärft die Magensäure
  • schützt die Magenschleimhaut
  • stellt Harmonie zwischen Körper & Seele her
  • verbessert die Stressverarbeitung
  • optimiert die Verdauungsprozesse
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