Hilfe bei Kotwasser

Natürliche Hilfe bei Kotwasser

Ursachen und ganzheitliche Behandlung von Kotwasser

Jedes Jahr das gleiche Lied, mit der schlechten Jahreszeit häufen sich die Klagen von Pferdebesitzern, dass ihre Pferde Kotwasser bekommen. Es ist nicht nur ein optisches Übel, sondern ein klares Anzeichen dafür, dass etwas mit Ihrem Pferd nicht stimmt. Manche Pferde leiden schon jahrelang darunter, andere nur jahreszeiten- oder wetterbedingt in bestimmten Monaten. Es herrscht viel Unsicherheit bei diesem Thema, woher Kotwasser kommt und was man dagegen tun kann.

Was ist Kotwasser?

Kotwasser bei Pferden

Fangen wir bei der Begrifflichkeit an. Kotwasser ist eine wässrige, bräunliche Flüssigkeit, die Pferde zusätzlich zu den normalen Pferdeäpfeln absetzen. Es ist nicht zu verwechseln mit Durchfall, da die Pferdeäpfel eine normale Festigkeit besitzen und das sogenannte Kotwasser anschließend herausläuft oder manchmal sogar in vollem Strahl hinterherspritzt. Beim Durchfall hingegen wird der Stuhl insgesamt weich und breiig.

Welche Ursachen hat Kotwasser?

Über die Ursachen herrscht keine eindeutige Meinung, außer dass das Thema sehr komplex ist. Kotwasser kann sowohl seelische als auch körperliche Ursachen haben. Daher ist es sinnvoll, als erstes die Pferdehaltung zu überprüfen.

Moderne Stallhaltung

Versteht sich mein Pferd mit seinem Boxennachbarn, Pfleger usw.? Kann ich hier gegebenenfalls die Boxen wechseln? Auch die vielgelobte Offenstallhaltung birgt ihre Tücken. Auf den ersten Blick so natürlich, heißt dies doch in der Realität für Ihr Pferd, sein Leben mit Arbeitskollegen zu verbringen, die es sich nicht selbst aussuchen kann. Es birgt hohe Stressfaktoren, wenn es mit Pferden leben muss, denen es sonst lieber aus dem Weg gehen würde. Sozialer Stress kann nachgewiesenermaßen bei Pferden Kotwasser auslösen.

Wenn die seelische Komponente ausscheidet, kommt die Futterseite in den Focus. Eine gewisse Schimmelproblematik herrscht im Grunde in jedem Stall. Der Schimmel ist da, bevor man ihn sieht oder riecht und betrifft Stroh, Heu, Einstreu und auch alle Futtermittel. Die so entstehenden Gifte (Mykotoxine) können die Darmfunktion stören und so zu Kotwasser führen.

Die Wahl der Futterart ist relevant, denn Silage und Heulage wirken übersäuernd und stören den Säure-Basen-Haushalt unserer Pferde. Optimal sind in der Pferdefütterung immer noch Heu und Stroh in guter Qualität (auf Schimmelbelastung achten!), Kraftfutter immer im Verhältnis zur Bewegung. Minderwertiges Futter kann durch Mykotoxine kontaminiert sein, die von Schimmelpilzen gebildet werden und den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen können. Manche Mykotoxine können die Leber schädigen. Die Belastung unserer Umwelt spiegelt sich leider auch in allen Arten von Pferdefutter wider. Ob Heu und Stroh, Getreide und Wiesengras, letztlich finden sich nahezu überall Toxine im Futter, da die moderne Landwirtschaft mit zahllosen Pestiziden arbeitet, auf die unsere Pferde nicht vorbereitet sind. Leber und Nieren werden überlastet, Kotwasser wird so begünstigt.

Auch das Alter spielt eine Rolle, ältere Pferde leiden nämlich weitaus häufiger unter Kotwasser als junge Pferde. Wenn mit zunehmendem Alter der Stoffwechsel nicht mehr so gut funktioniert, was auch damit zu tun hat, dass sich ältere Pferde weniger bewegen oder bewegt werden, steigt das Risiko, Kotwasser zu bekommen.

Selbstverständlich sollten Sie mit einer Kotprobe ausschließen, dass nicht Erreger im Darm das Kotwasser verursachen. Auch Infektionen im Verdauungstrakt können Kotwasser auslösen.

 Das kann Kotwassser verursachen:

  • Belastetes Futter
  • Umwelt
  • Psychische Probleme
  • Alter
  • Infektionen

 Gibt es wirksame Medikamente gegen Kotwasser?

Auch Tierärzte tun sich schwer in der Behandlung von Kotwasser, da es nicht d a s Heilmittel gibt. In der Regel werden Kotproben entnommen, die meist keine Auffälligkeiten aufweisen. Das höre ich täglich am Telefon in der Futterberatung. Meist gibt es vom Tierarzt auch nicht mehr als Futterempfehlungen.

Was hilft dann?

Vielen Pferden hilft als Sofortmaßnahme eine Futterumstellung von Silage/Heulage auf gutes Heu und der Ersatz von Sägemehl durch Stroh als Einstreu. Rauhfutter muss länger gekaut und gründlicher eingespeichelt werden, das kommt dem Verdauungsprozess entgegen. Außerdem ist Rauhfutter basisch. Füttern Sie Hafer lieber im Ganzen als gequetscht, da dieser den Speichelfluss anregt und wesentlich gründlicher gekaut wird. Flohsamen und Heucobs sind auch eine sinnvolle Maßnahme, die vielen Pferden hilft. Beides bindet viel Flüssigkeit und enthält reichlich Ballaststoffe.

Natürliches Futter

Eine wirkungsvolle Methode im Kampf gegen Kotwasser ist es Pferde zu entgiften. Eine Entgiftung transportiert störende Substanzen aus dem Körper heraus und bringt wieder Harmonie in den Stoffwechsel. Hier können Bitterkräuter sinnvoll sein, die besonders in der Kombination mit Bentonit-Montmorillonit (vulkanisches Urgestein fein vermahlen) und Klinotilolith (sedimantäres Urgestein aus der Familie der Zeolithe fein vermahlen) optimal wirken. Die Kräuter regen Leber und Nieren zur Ausscheidung an und Montmorillonit und Klinoptilolith binden und neutralisieren so schon im Körper des Pferdes diese Substanzen.

Meine Empfehlung:

Bei akutem Kotwasser empfehle ich Ihnen mit Kristallkraft No1 zu starten, am besten 2 Messbecher abends auf einmal. Nach spätestens einer Woche sollte das Kotwaser deutlich besser sein, in hartnäckigen Fällen erhöhen Sie die Dosis schrittweise bis maximal zur doppelten Dosis. Bei älteren Pferden oder Pferden mit Zuckerstoffwechselproblemen können Sie No1 und No2 jeweils in halber Dosis geben, dann binden Sie eine besonders breite Palette an Toxinen. Falls Sie das Gefühl haben, dass neben den wetter- und futterbedingten Faktoren zusätzlich Stress ein auslösender oder verschlimmernder Faktor ist, können Sie zusätzlich zur Entgiftung mit Kristallkraft No1 und/oder No2 auch Kristallkraft Coolly füttern. In der Kombination klappt es dann meist auch bei den ganz hartnäckigen Fällen sehr gut. Im Zweifelsfall rufen Sie mich an unter ☎ 05863 98 360 90, ich berate Sie gerne persönlich.

Fazit: Nut Mut, Kotwasser ist keine Sackgasse! Mit etwas Geduld und Augenmaß bei der Fütterung kann den meisten Pferden geholfen werden.

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