Entgiftung bei Pferden

Was Pestizide mit Kotwasser zu tun haben

Mit dem Beginn der nasskalten Jahreszeit rückt das Thema Kotwasser wieder in meinen Fokus. Täglich erreichen mich verzweifelte Anrufe von Pferdebesitzern, deren Pferde unter Kotwasser leiden. Die meisten kämpfen schon lange mit diesem Problem und haben auch schon zig Mittelchen ausprobiert, doch dem Kotwasser sind sie nicht Herr geworden. Wir beobachten seit einigen Jahren eine massive Zunahme von Kotwasser bei Pferden. Immer wieder höre ich solche und ähnliche Sätze am Telefon:

"Ich habe schon mein Leben lang Pferde gehabt, aber mit Kotwasser hatten wir noch nie etwas zu tun. Doch jetzt komme ich in den Stall und es ist im wahrsten Sinne des Wortes alles versch…… Mein Pferd und die Box sind verschmiert und ich weiß nicht mehr weiter. Bitte helfen Sie uns."

Kotwasser ist ein sehr komplexes Problem und es kommen verschiedene Ursachen in Frage, bei vielen Pferden kommen sogar mehrere Faktoren zusammen.

Wie kommt es also zu Kotwasser und was können Sie dagegen tun?

1. Wetter

Ein Faktor, den wir nicht ändern können, ist das Wetter, welches einen nachhaltigen Einfluss auf die gesundheitliche Konstitution unserer Pferde hat. Feuchtkaltes Wetter belastet das Immunsystem, da das Pferd viel mehr Energie braucht, um seinen Wärmehaushalt stabil zu halten. Es besteht ein direkter Zusammenhang von Wettereinbrüchen mit Kotwasser.

Tipp:

Lassen Sie Ihrem Pferd ein dickes Winterfell wachsen, so dass keine Nässe an die Haut gelangen kann. Als Alternative schützen Sie es mit einer Winterdecke. Sorgen Sie für Schutzmöglichkeiten in Form von Unterständen oder frei zugänglichen Boxen. Um den erhöhten Energiebedarf zu decken und gleichzeitig Kotwasser zu vermeiden, erhöhen Sie die Raufuttergabe und vermeiden Sie zuviel Karotten und Äpfel.

2. Psychische Faktoren

Nach der Weidezeit beginnt für viele Pferde wieder eine Zeit mit viel Aufenthalt im Stall oder auch in Gruppenhaltung auf engerem Raum. Für viele Pferde ist dieser Wechsel mit Stress verbunden, wenn es zu Rangeleien kommt, wenn das Pferd zu wenig Bewegung hat, wenn die Futterpausen zu lang sind usw. Diese Faktoren können Kotwasser auslösen.

Tipp:

Schauen Sie sich die Lebenssituation Ihres Pferdes an. Wie steht es um die Rangfolge? Erhält Ihr Pferd genügend Aufmerksamkeit und Bewegung? Gibt es da Verbesserungsmöglichkeiten?

Im Zweifelsfall unterstützen Sie Ihr Pferd mit Kristallkraft Coolly. So stärken Sie das Nervengerüst, sorgen für ein gutes Magenklima und wirken stressbedingtem Kotwasser entgegen.

3. Schimmelbelastung

Bei hoher Luftfeuchtigkeit fühlen sich Schimmelpilze so richtig wohl. Daher sind besonders im Winter Stall und Futter schimmelgefährdet. Schimmelpilze produzieren sogenannte Mykotoxine, die zu den giftigsten Substanzen gehören und für Pferde sehr gefährlich sind. Sie schädigen Leber und Nieren und können auch gefürchtete Koliken auslösen. Leider ist eine Schimmelbelastung nicht immer von außen zu erkennen, so dass Pferdefutter sehr oft mit Mykotoxinen belastet ist. Dasselbe gilt für den Stallbereich. Auch Mykotoxine können Kotwasser auslösen.

Tipp:

Achten Sie jetzt ganz besonders auf Hygiene im Stall. Streuen Sie die Boxen gut ein und verwenden Sie als Unterlage effektive Mikroorganismen oder Zeolith. Lagern Sie sämtliche Futtermittel in Behältern, die keine Feuchtigkeit ziehen können.

Um Schaden durch einen Schimmelbefall bei Ihrem Pferd zu verhindern, füttern Sie Kristallkraft No1. So werden die Mykotoxine zuverlässig gebunden und Kotwasser bekämpft.

4. Zähne

Auch Zahnprobleme können die Ursache für Kotwasser sein. Wenn die Zähne nicht mehr richtig schließen oder Zähne fehlen, kann das Pferd die aufgenommene Nahrung nicht mehr richtig zerkleinern. Die Nahrung wird auch nicht ausreichend eingespeichelt. Die Folge können Blähungen und Kotwasser sein.

Tipp:

Beobachten Sie Ihr Pferd beim Fressen. Kann es gut kauen, ist es in der Lage, die Nahrung zu zerkleinern? Ist es entspannt beim Fressen? Im Zweifelsfall stellen Sie Ihr Pferd einem speziellen Pferdezahnarzt oder Pferdedentalpraktiker vor.

5. Was haben Pestizide mit Kotwasser zu tun?

Mit großer Besorgnis sehen wir den immer weiter zunehmenden Einsatz von Pestiziden und Herbiziden in der Landwirtschaft. Leider sind ja unsere Pferde besonders von den Folgen betroffen, da alle Futtermittel belastet sind, ob Heu, Stroh oder Getreide. Das Gift landet immer im Pferd. Häufig wird direkt vor der Ernte des Getreides das Feld mit Glyphosat behandelt, damit keine unerwünschten „Un“-Kräuter in das Erntegut gelangen. Entgegen den Behauptungen der Industrie bleiben das Getreide und selbstverständlich auch das Stroh von Glyphosat belastet.

Doch was macht das mit unseren Pferden? Nach neuesten Erkenntnissen verändern diese Pflanzengifte die Darmflora. Im Klartext heißt dies, dass gesunde Bakterien beeinträchtigt werden und krankmachende Bakterien sich vermehren. Die Folge sind Erkrankungen des Darms und des Immunsystems.

Tipp:

Da es aus Kosten- und Verfügbarkeitsgründen für die allermeisten Pferdehalter unmöglich ist, Ihre Pferde rein Bio zu ernähren, hilft hier nur noch Entgiftung. Mit Kristallkraft No1 und Kristallkraft No2 erfassen Sie viele verschiedene Toxine und entlasten so Leber und Nieren Ihres Pferdes. Die Darmflora wird durch prebiotische Komponenten aktiv wieder aufgebaut und Sie können in der Regel nach schon einer Woche Anwendung sehen, wie das Kotwasser schwindet.

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