Pferde anweiden

Pferde richtig anweiden und was Sie noch nicht über Hufrehe wussten

Achtung, Hufrehegefahr

Der Frühling steht vor der Tür und damit eine der schönsten Zeiten für unsere Pferde. Endlich wieder raus auf die Weide und frisches Gras fressen nach Herzenlust!

Doch Vorsicht, es lauern Gefahren! Unsere Pferde sind nach dem Winter besonders gierig auf frisches Grün und da kann es schnell zuviel werden mit fatalen gesundheitlichen Folgen. Die Darmflora muss sich permanent auf die Veränderungen in der Futterzusammenstellung einstellen. Rauhfutter benötigt andere Darmbakterien als Grünfutter. Der Fruktangehalt ist im jungen Gras besonders hoch, da es nachts noch sehr kalt ist und sich der Zucker konzentriert in den kurzen Trieben sammelt. Genau dies führt schnell zu einer Übersäuerung und damit einem Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts. Ein zu niedriger PH-Wert im Darm löst ein Massensterben der Darmbakterien aus und führt zur Bildung von Endotoxinen, die die feinen Blutgefäße in den Hufen schädigen. Leider landen daher in der Anweidezeit jedes Jahr viele Pferde mit akuten Hufreheschüben in den Tierkliniken, weil Fehler beim Anweiden gemacht werden. Das muss nicht sein.

So machen Sie es richtig:

  • Lassen Sie Ihr Pferd nicht gleich unbegrenzt auf die Koppel, sondern gehen Sie es langsam an.
  • Beginnen Sie mit dem Weidegang nachmittags
  • Am Morgen ist der Fruktangehalt besonders hoch, lassen Sie Ihr Pferd daher am Anfang nur nachmittags auf die Weide.
  • Je langsamer, desto besser
  • Fangen Sie mit kurzen Zeiten an und steigern Sie den Weidegang in kleinen Schritten.
  • Die ersten zwei Tage sollten es nicht mehr als 15 Minuten sein. Tag 3-4 darf dann schon bei 30 Minuten sein, aber nur am Nachmittag. Am 5. und 6. Tag steigern Sie dann auf 45 Minuten und an Tag 7-8 auf 60 Minuten, immer noch nur nachmittags. Jetzt beginnen Sie auch vormittags mit 15 Minuten. Steigern Sie auch hier alle 2 Tage um 15 Minuten, bis Sie bei 60 Minuten vormittags und 60 Minuten nachmittags angekommen sind. In der vierten Woche sind es dann jeweils 2 Stunden am Vormittag und am Nachmittag. Danach können Sie davon ausgehen, dass sich die Darmbakterien angepasst haben und die Verdauung reibungslos klappt.

    Entgiften Sie Ihr Pferd

    Sie unterstützen Ihr Pferd optimal, wenn Sie in dieser Zeit entgiften. So regen Sie die Leber und die Nieren zur Ausscheidung an und Ihr Pferd kommt viel besser mit der Futterumstellung und auch mit dem Fellwechsel zurecht. Ideal ist für die Anweidezeit das neue Kristallkraft No2, da es aktiv den Aufbau der Darmflora unterstützt und Hufrehe vorbeugt. No2 enthält auch einen wertvollen Kräuterkomplex, der viele Bitterstoffe enthält, die Ihr Pferd jetzt braucht.

  • Viel Bewegung ist wichtig
  • Um den Ausscheidungsprozess zu fördern, sorgen Sie für reichlich Bewegung, da Sie so den Stoffwechsel ankurbeln und Ihr Pferd Gifte schneller abtransportieren kann.
  • Unterstützen Sie den Fellwechsel

    Alle Pferde haben besonders im Frühjahr Schwerstarbeit zu leisten durch den Fellwechsel. Das dicke Winterfell wird abgestoßen und das feine Sommerfell schiebt sich nach vorne. Dieser Prozess erfordert Höchstleistung vom Pferd und kann manchmal auch Probleme mit sich bringen wie Haarlinge oder Talgdrüsenverstopfung. So können Sie vorbeugen:

  • Befreien Sie Ihr Pferd täglich von Schmutz und Schlamm
  • Bürsten Sie Ihr Pferd ausgiebig
  • Sorgen Sie für ausgewogene Nahrung, hierzu gehört im Fellwechsel auch ein gutes Mineralfutter, damit Ihr Pferd ein glänzendes gesundes Sommerfell bekommt
  • Auch hier ist eine Entgiftung zu empfehlen. Die Haut ist das größte Ausscheidungsorgan. Entgiftung entlastet die Haut. Ein ausgeglichener Säure-Basenhaushalt sorgt für gesunde Haut, Fell und Hufe, denn der Darm ist das Zentrum der Gesundheit.

    Kombination von Kristallkraft No1 und No2

    Um besonders effektiv zu entgiften und gleichzeitig Stoffwechselerkrankungen vorzubeugen, können Sie Kristallkraft No1 und No2 auch kombinieren. Da die Inhaltsstoffe unterschiedlich sind, erfassen Sie so eine besonders breite Palette an Toxinen und sorgen gleichzeitig für eine Hufreheprophylaxe.

    Weitere Informationen zu Kristallkraft No2, lesen Sie hier.

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