Pferde können Kälte gut ab

Wann frieren Pferde im Winter?

So richtig kam der Winter ja bislang nicht in Gang, die Monate Oktober bis Dezember waren mehr von Regen und Nässe geprägt und weitestgehend frostfrei. Nun ist er da der Frost, und viele von uns fragen sich, wie unsere Pferde eigentlich mit klirrender Kälte zurechtkommen und wann Sie frieren.

Woran erkenne ich, ob mein Pferd friert?

Solange Ihr Pferd sich ganz normal bewegt, wie gewohnt frisst und trinkt, ist seine und Ihre Welt in Ordnung. Erst wenn Ihr Pferd deutliche Symptome zeigt, die darauf hinweisen, dass es friert, müssen Sie handeln:

  1. Pferd zittert

  2. Kalte Ohren auch im unteren Drittel

Grundsätzlich kommen Pferde mit trockener Kälte wesentlich besser zurecht als mit Dauernässe. Sie stammen ursprünglich aus trockenen Steppengebieten mit starken Temperaturschwankungen und haben daher einen ausgezeichneten Mechanismus entwickelt, um Temperaturunterschiede bis zu 90 ° ausgleichen zu können, die körpereigene Thermoregulation. Die thermoneutrale Zone, bei der keine zusätzliche Nahrung gebraucht wird, um die Köpertemperatur aufrecht zu erhalten, liegt bei Offenstall Pferden zwischen -15°C und +25°C. Erst wenn die Temperatur noch tiefer sinkt, braucht Ihr Pferd mehr Futter, um seine Körpertemperatur stabil zu halten.

Wie funktioniert die Thermoregulation?

Um sich gegen Kälte und Hitze zu schützen, arbeiten Pferdehaut, Fell, Blutgefäße und Schweissdrüsen zusammen. Die dicke Pferdehaut ist durch eine Fettschicht unterfüttert und sorgt für eine gute Basis-Kälteisolation. In der Haut befinden sich sogenannte Haarbalgmuskeln, die abhängig vom Kältegrad die Haare aufstellen, drehen oder anlegen. Die Talgschicht auf dem Pferdefell macht es wasserabweisend. Das Wasser fließt an den oberen Deckhaaren ab und das Unterfell, sowie die Haut, bleiben trocken. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Pferde nicht zu sehr bürsten, um die Schutzschicht nicht zu zerstören. Auch der unansehnliche Schlamm auf dem Fell hat seinen Sinn, denn die Pferde wälzen sich im Schlamm, um sich zu schützen. Putzen Sie also nur da, wo es unbedingt notwendig ist.

Auch die Arterien helfen mit, die Körpertemperatur zu regulieren. Bei starker Kälte verengen sie sich, bei starker Hitze erweitern sie sich. Zum Abkühlen des Pferdes werden zusätzlich die Schweißdrüsen genutzt. Ist eine Abkühlung durch Luft nicht möglich, weil die Außentemperatur zu hoch ist, produzieren die Schweißdrüsen Flüssigkeit um den Körper zu kühlen.
Dass dieses System hervorragend funktioniert erkennt man daran, dass bei einem gesunden Pferd mit dickem Winterfell der Schnee liegenbleibt ohne zu schmelzen. Die Thermoregulation des Pferdes benötigt einen funktionierenden Stoffwechsel und ein intaktes Immunsystem. Dies können Sie durch geeignete Ergänzungsfuttermittel sicher stellen.

Wann braucht ein Pferd trotzdem eine Decke?

Pferde, die ständig in Offenstallhaltung leben, benötigen in der Regel keine Decke, vor allem dann nicht, wenn trockene Kälte vorherrscht. Anders sieht es aus, wenn es kalt und gleichzeitig nass oder windig ist, oder wenn es sich um besonders blütige Pferde, alte und angeschlagene Pferde handelt. Bei Dauerregen und Wind dankt Ihnen auch ein robustes Pferd einen Nässeschutz, vor allem wenn es draußen keinen geschützten Unterstand gibt.  Auch das gesündeste Pferd hält das auf Dauer nicht aus, und es kann sich erkälten oder Husten bekommen. Es gibt viele Argumente für und gegen Eindecken im Winter, ich empfehle Ihnen, ganz individuell für Ihr eigenes Pferd zu entscheiden, ob es einen Kälteschutz braucht oder nicht.

Vorbeugende Maßnahmen:

  • Sorgen Sie für einen windgeschützten Unterstand
  • Bei Bedarf wasser- und winddichte Decke
  • Ältere und kranke Pferde benötigen einen Kälteschutz
  • Verschwitzte Pferde sollten sich im Sand wälzen können oder mit Abschwitzdecke trocknen, bevor sie wieder auf die Koppel kommen.
  • Unbedingt schweißverklebtes Fell ausbürsten, damit die Isolierfähigkeit erhalten bleibt
  • Wiegen Sie Ihr Pferd regelmäßig, um Gewichtsverlustrechtzeitig zu erkennen
  • Bei Dauerkälte die Heuration erhöhen
  • Immunsystem stärken
  • Zugluft vermeiden
  • Der Stall sollte gut belüftet sein und nicht zu warm

Fazit:

Gesunde Pferde in Offenstallhaltung kommen durch die körpereigene Thermoregulation gut mit trockener Kälte zurecht. Erst bei Temperaturen unter minus 15 Grad brauchen Pferde eine erhöhte Futterration, um ihre Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Alte und kranke Pferde benötigen immer einen zusätzlichen Kälteschutz. Auch gesunde Pferde leiden unter Kälte und Dauerregen und können sich erkälten. Bei anhaltender Nässe und Kälte sollten auch sie geschützt werden. Ob ein Pferd eine Winterdecke braucht, ist auch abhängig von der Rasse, sehr blütige Pferde sind kälteempfindlicher als Robustpferde. Achten Sie auf eine bedarfsgerechte Ernährung.

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