Fellwechsel optimieren

Warum brauchen Pferde während des Fellwechsels eine besondere Versorgung?

Regelmäßige Fellpflege angesagt

Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, wenn die Sonnenstunden weniger werden und die Temperaturen sinken, kommen unsere Pferde wie jedes Jahr in den Fellwechsel. Die meisten Pferde sind schon mitten drin. Durch hormonelle Prozesse im Körper werden die feinen Sommerhaare abgestoßen, und in mehreren Schritten entwickelt sich das wärmende, dichte Winterfell. Jetzt ist regelmäßige Fellpflege angesagt und ausgiebiges Striegeln und Massieren, um die Hautfunktionen anzuregen. Doch auf die richtige Ernährung kommt es jetzt an, damit Ihr Pferd optimal durch den Fellwechsel kommt. Heute habe ich drei Basisempfehlungen für Sie, die Sie ganz leicht umsetzen können und so nebenbei Ihr Pferd für den Winter rüsten.

Empfehlung Nr. 1: Werten Sie den Speiseplan Ihres Pferdes auf

Der Fellwechsel und die damit verbundenen Stoffwechselprozesse nehmen viel Extra Energie in Anspruch, die Ihr Pferd besser zur Verfügung stellen kann, wenn es jetzt richtig gefüttert wird. Allein Weide und Heu reichen nun meist nicht aus, da auf den Wiesen erfahrungsgemäß nur noch wenig wächst und Heu allein die Mineralversorgung nicht gewährleistet. Dieses Jahr ist das besonders relevant, da der Sommer extrem trocken war.
Folgende Bausteine sollte der Speiseplan Ihres Pferdes neben dem Weidegang jetzt enthalten:

  • Höhere Heuration
  • Etwas Hafer oder Pferdemüsli
  • Eine kleine Menge Lein- oder Schwarzkümmelöl
  • Mehrmals wöchentlich ein paar Äpfel, Hagebutten oder Karotten

Empfehlung Nr. 2: Entgiften Sie und stärken Sie das Immunsystem

Um Ihr Pferd optimal durch den Fellwechsel zu begleiten und die Haut von innen zu stärken, ist das beste Mittel im Fellwechsel eine Entgiftungskur. So helfen Sie dem Stoffwechsel Ihres Pferdes bei der Umstellung und aktivieren die Selbstheilungskräfte. Der Schlüssel und das Zentrum zu dauerhafter Gesundheit ist der Darm. Umso entscheidender ist es, seine Funktion jetzt zu unterstützen. Schlacken und Giftstoffe belasten die Verdauungsorgane, stören den sensiblen Pferdestoffwechsel und schwächen das Immunsystem. Darm und Haut sind eng miteinander verbunden. Wenn der Darm überlastet ist, scheiden Pferde häufig über die Haut aus, was dann den Fellwechsel beeinträchtigt und ein gesundes Fellwachstum verhindert. Seit vielen Jahren haben sich Tonminerale zur Entgiftung und Stoffwechselregulierung bewährt.

Wie Sie sicherlich bemerkt haben, hat die Kristallkraft-Familie Zuwachs bekommen, es gibt jetzt neben „Kristallkraft No1 – das Original“ noch eine zweite Entgiftungskur, „Kristallkraft No2 – die Alternative“

Gerne erkläre ich Ihnen den Unterschied:

Beide Produkte, Kristallkraft No1 und Kristallkraft No2 sind Entgiftungskuren für Pferde, unterschiedlich sind die Inhaltsstoffe. Während No1 auf Basis vulkanischen Montmorillonits und Spezialhefe bindet, ist die Basis von No2 sedimentäres Klinoptilolith sowie Hefezellwandextrakt und fermentiertes Weizenmalz.

  • No1 ist besonders sanft und schleimbildend und Spezialist bei der Bindung von Mykotoxinen.  Ich empfehle es im Fellwechsel, bei Hautproblemen, Mauke und wenn es besonders schonend sein soll.
  • No2 ist besonders gut bei der Bindung von Ammoniak und Endotoxinen und baut aktiv die Darmflora auf. Bei stark gestörter Darmflora, Hufrehe, Cushing, EMS und nach Gabe von Antibiotika, Cortison und Wurmkuren ist No2 empfehlenswert.
  • Eine weitere sehr beliebte Fütterungsvariante ist es, beide Produkte gleichzeitig jeweils in halber Menge zu geben, um eine möglichst breite Palette von Toxinen zu erfassen.

Empfehlung Nr. 3: Geben Sie zusätzlich Mineralfutter

Wie bei uns Menschen ist die Haut auch bei Pferden der Spiegel der Gesundheit. Einen Mangel an Vitalstoffen erkennen Sie bei Ihrem Pferd meist zuerst an Haut, Fell und den Hufen. Die Haut schützt den Körper vor Eindringlingen, vor Hitze und Kälte, ist Aufnahme- und Ausscheidungsorgan zugleich und versorgt das Gehirn über ihre feinen Sensoren mit wichtigen Informationen. Damit sie all diese Aufgaben erfüllen kann, ist ihre Versorgung mit lebenswichtigen Mineralien, Proteinen und Spurenelementen im Fellwechsel besonders wichtig.
Um einer Unterversorgung vorzubeugen, ergänzen Sie die Speisekarte Ihres Pferdes unbedingt mit einem hochwertigen Mineralfutter, auch wenn Ihr Pferd wenig gearbeitet wird. Falls Sie ein grundmineralisiertes Müsli geben, achten Sie darauf, dass das gewählte Mineralfutter nicht zu einer Überversorgung führt. Es ist garnicht so einfach, sich in dem Dschungel an unterschiedlichen Produkten zurecht zu finden. Grundsätzlich ist es aber besser, im Fellwechsel überhaupt ein Mineralfutter zu geben, als ganz darauf zu verzichten. Folgende Punkte helfen bei der Entscheidung:

  • Niedriger Zuckergehalt
  • Natürliche Inhaltsstoffe
  • Hoher Kräutergehalt

Es gibt Mineralfutter in Pulverform, als Pellets und Bricks. Pulver und Pellets lassen sich leicht in jedes Basisfutter einmischen, während Bricks sehr praktisch  zu verabreichen sind, aber für ältere Pferde oder Pferde mit Zahnproblemen schwer zu kauen sind. 

Um den Vitalstoffbedarf eines Pferdes abzudecken, reichen heute Heu, Wiese und Basisfutter nicht mehr aus. Für Vitalität und ein langes, gesundes Leben brauchen Pferde eine Ergänzung. Kristallkraft TheMineral besteht aus rein natürlichen Zutaten und versorgt Ihr Pferd mit wertvollen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen in hoher Bioverfügbarkeit.

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