Warum Pferde Bitterstoffe brauchen

Was bitter im Mund, ist dem Magen (und der Leber) gesund - warum Pferde Bitterstoffe brauchen

Eines der wichtigsten Organe im Körper des Pferdes ist Leber, da Sie eine Vielzahl an essentiellen Aufgaben übernimmt und ständig Höchstleistung vollbringt.

Die Leber bewertet die Stoffe, die vom Darm in die Blutbahn gelangen und entscheidet, ob diese aufgenommen und umgewandelt oder abgebaut und ausgeschieden werden. Zucker, Fett, Aminosäuren und Vitamine, die nicht sofort benötigt werden, speichert sie in ihren Zellen ab und stellt sie bei Bedarf zur Verfügung. Sie reguliert den Zuckerstoffwechsel, da sie erkennt, wann der Blutzuckerspiegel sinkt und das Pferd Glukose benötigt. Darüber hinaus ist die Leber das entscheidende Entgiftungsorgan, denn Sie filtert schädliche Substanzen wie z. B. Toxine, Hormone, defekte Zellen und Keime heraus und sorgt für den Abtransport über den Darm oder die Nieren.

Nicht ohne Grund galt die Leber im Altertum als der Sitz der Lebenskraft.

Die Leber als zentrales Organ des Stoffwechsels:

  • Chemielabor des Pferdes
  • Umwandlung und Sortierung der ankommenden Kohlenhydrate, Lipide und Proteine
  • Speichern von Energie (z.B. Zucker in Form von Glykogen, Aminosäuren, usw.)
  • Entgiftung
  • Gallenproduktion (dem Pferd fehlt die Gallenblase)
  • Ungeborenes Fohlen: Blutbildung
  • Abbau von Zellabfall
  • Umbau von Ammoniak zu Harnstoff
  • Filtern von Hormonen und Bakterien

Warum braucht die Leber Unterstützung

Natürlicherweise ist der Körper des Pferdes so aufgebaut, dass alle Funktionen, die zur Gesunderhaltung des Pferdes notwendig sind, durch die entsprechenden Organe abgedeckt sind. Die Leber als Entgiftungsorgan und Energieversorger bewältigt in einer natürlichen Umgebung ihre Arbeit auch alleine. Zahlreiche in der Natur wachsende Pflanzen enthalten Bitterstoffe, die die Leber bei Ihrer Arbeit unterstützen. Leider hat sich unsere Umwelt in den letzten Jahrzehnten derartig gewaltig verändert, dass die Leber häufig überlastet ist, denn so viele verschiedene Toxine und Hormone müssen abgebaut werden, dass sie das alleine nicht mehr bewältigen kann.

  • Pestizide und Herbizide in der Landwirtschaft
  • Hormone im Trinkwasser
  • Mykotoxine im Futter
  • Zu eiweißreiche Nahrung
  • Toxine in Pflegemitteln, Waschmitteln
  • Giftige Substanzen im Leder und in Textilien
  • Konservierungsmittel
  • Ein Übermaß an Giftpflanzen auf der Weide (z. B. Kreuzkräuter)

Woran erkenne ich, dass mein Pferd Probleme mit der Leber hat?

Grundsätzlich ist die Leber das Organ, welches die mit Abstand größte Regenerierungsfähigkeit besitzt und bei entsprechenden Ruhephasen sich selbst heilen kann. Mit ständiger Überlastung kommt auch die stärkste Leber auf Dauer nicht zurecht. Leider ist es häufig zu spät, wenn alarmierende Leberwerte erst durch eine Blutprobe erkannt werden. Daher schauen Sie Ihr Pferd immer auch im Hinblick auf die folgenden äußeren Signale an:

  • Appetitlosigkeit
  • Leistungsabfall
  • Apathie
  • Haut- und Fellprobleme
  • Stichelhaar im Fell
  • Juckreiz
  • Launenhaftigkeit
  • Aggressivität anderen Pferden gegenüber
  • Schlecht riechender Kot
  • Wassereinlagerungen
  • Gelbe Augen (das Weiße im Auge verfärbt sich gelblich)

Hilfe für Leber und Nieren

Wenn die Leber überfordert ist und ihren Aufgaben nicht mehr vollständig gerecht werden kann, sollten Sie sie unterstützen und entlasten. Nun ist es wichtig, alle Faktoren Ihres Pferdes einem Lebercheck zu unterziehen, um so herauszufinden, wo etwas geändert werden kann. Was füttere ich meinem Pferd? Ist wirklich alles notwendig oder kann ich etwas weglassen? Wie sieht die Pferdeweide aus, was wächst da so alles? Wo kommt das Wasser her, wie ist die Wasserqualität? Bekommt mein Pferd Medikamente und welche? Wie sieht es mit der Pferdeausrüstung aus, sind da eventuell neue Sachen dabei, die unerwünschte Substanzen enthalten? 

In den meisten Fällen findet man den einen oder anderen Punkt, der auf das eigene Pferd zutrifft und kann entsprechend korrigieren. Gleichzeitig macht es Sinn, die Fütterung des Pferdes zu Gunsten der Leber aufzuwerten. Hier kommen sowohl Gesteinsmehle als auch spezielle Leberkräuter, die reich an Bitterstoffen sind in Frage, die entweder der Leber Arbeit abnehmen oder die Leber zur Ausscheidung anregen. Beides hat seinen Sinn und kann auch kombiniert werden. Da Leber und Nieren eng zusammenarbeiten, sollten Sie im Fall einer Leberbehandlung immer gleichzeitig die Nieren Ihres Pferdes unterstützen.

Das tut der Pferdeleber gut:

  • Löwenzahnblätter und -Wurzel
  • Mariendistelsamen
  • Artischocke
  • Klettenwurzel
  • Schafgarbe
  • Petersilie
  • Labkraut

Das tut den Pferdenieren gut:

  • Goldrute
  • Birkenblätter
  • Brennessel
  • Walnussblätter

Toxinbinder entlasten die Leber

Wenn die Leber und die Nieren verstärkt ausscheiden, sollten die gelösten Toxine unbedingt gebunden werden, damit diese nicht erneut in den Blutkreislauf gelangen können. Hier hat sich der Einsatz von Urgesteinen bewährt, die neben der Toxinbindung noch viele weitere positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel von Pferden haben. Urgesteine wie vulkanische Tonminerale (z. B. Bentonite) und sedimentäre Gesteine (z. B. Zeolithe) regulieren den Säure-Basenhaushalt, binden Mykotoxine, Schwermetalle, Endotoxine, Viren, Keime, Ammoniak und Radionuklide. Sie unterstützen den Darm in seiner Funktionsfähigkeit und stärken damit gleichzeitig das Immunsystem. Durch die Bindung und Ausscheidung von schädlichen Substanzen nehmen sie der Leber Arbeit ab und helfen ihr, sich schneller zu regenerieren. In der Regel werden diese Gesteinsmehle als Pulver angeboten, welches unter das Futter gemischt werden kann, allerdings ist das doch eine recht staubige Angelegenheit und da diese Gesteine sehr siliziumhaltig sind, ist das Einatmen dieser Stäube für die Pferdelungen nicht gerade gesundheitsförderlich.

Mit Kristallkraft die Leber unterstützen

Mit Kristallkraft No1 und No2 liegen zwei natürliche Entgiftungskuren vor, die dank ihrer pelletierten Form staubfrei sind und neben einem hohen Anteil Toxinbinder weitere gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe bereitstellen. Während No1 auf Basis vulkanischen Montmorillonits und Spezialhefe bindet, basiert No2  auf sedimentärem Klinoptilolith sowie Hefezellwandextrakt (MOS) und fermentiertem Weizenmalz. No1 ist besonders sanft und schleimbildend und Spezialist bei der Bindung von Mykotoxinen, No2 bindet ebenso Mykotoxine, darüber hinaus ist es in der Lage, Ammoniak und Endotoxine zu binden, und baut aktiv die Darmflora auf. Eine sehr interessante Fütterungsvariante ist es, beide Produkte gleichzeitig jeweils in halber Menge oder abwechselnd zu geben, um eine möglichst breite Palette von Toxinen zu erfassen.

Da aktuell unsere Pferde im Fellwechsel stehen und dieser die Leber stark in Anspruch nimmt, sollten Sie darüber nachdenken, Ihr Pferd durch eine Entgiftungskur zu unterstützen und entlasten. Gleichzeitig macht es Sinn, im Hinblick auf den bevorstehenden Winter rechtzeitig das Immunsystem aufzubauen. Dies können Sie auf sehr natürliche Weise mit unserem neuen Kristallkraft TheMineral tun, welches sich sehr gut mit einer Entgiftungskur vereinen lässt. Mit No1 und No2 führen Sie Schadstoffe ab, mit TheMineral führen Sie wertvolle Vitalstoffe zu - eine perfekte Kombination.

Erfahrungen mit Kristallkraft im Fellwechsel

Viele unserer Kunden entgiften inzwischen ihre Pferde regelmäßig jedes Jahr zum Fellwechsel und beschreiben ihre Erfahrungen mit Kristallkraft. Hier können Sie gerne nachlesen, wie sich eine Entgiftungskur auf Pferde auswirkt:


  • Versorgung mit Vitalstoffen
  • Optimale Bioverfügbarkeit
  • kostbare Zutaten
  • schonende Verarbeitung
  • melassefrei
Das Original

  • Entgiftung
  • Kotwasser
  • Optimierung des Stoffwechsels
  • Stärkung des Immunsystems
  • Harmonisierung des
  • Säure-Basen-Haushalts

  • bindet Toxine und Ammoniak
  • leitet Schwermetalle aus
  • neutralisiert freie Radikale
  • entlastet Leber und Nieren
  • baut die Darmflora auf und stärkt das Immunsystem
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